Samstag, 25. Mai 2019
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Rallye WM
18.02.2019

Rovanperä und SKODA erobern Tabellenrang zwei in WRC 2 Pro-Kategorie

Gemischte Gefühle für das finnische SKODA Werksteam Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen bei ihrer ersten Teilnahme an der Rallye Schweden (14. bis 17. Februar 2019). Beim zweiten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft zahlten sie kräftig Lehrgeld und verloren ihre Siegchancen durch zwei zeitintensive Abstecher in Schneemauern. Trotz ihres Mangels an Erfahrung auf den schnellen Schneepisten durch die Wälder Schwedens und Norwegens eroberten sie dennoch mit Rang zwei wichtige Meisterschaftspunkte und liegen zurzeit an zweiter Stelle in der WRC 2 Pro-Tabelle. Ihre finnischen Landsleute Eerik Pietarinen/Juhana Raitanen hatten Pech, trafen in der letzten Wertungsprüfung einen Stein und fielen mit einem beschädigten Rad an vierter Stelle liegend aus.

Die Rallye Schweden präsentierte die schwierigsten Witterungs- und Streckenbedingungen seit Jahren. Dabei hatte es in der Woche vor der Rallye noch gut ausgesehen. Minustemperaturen und Schneefall hatten eine solide Eisdecke über die schnellen Pisten durch die Wälder Schwedens und Norwegens gelegt. Doch Tage vor dem Start stiegen die Temperaturen. Die Schneepisten verwandelten sich vor allem in den zweiten Durchgängen der Wertungsprüfungen stellenweise in ein Gemisch aus Schotter und Schneematsch, durchzogen von tiefen Spurrillen.

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SKODA Werkspilot Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen starteten gut in die Rallye, fuhren in der zweiten Wertungsprüfung die schnellste Zeit in der WRC 2 Pro-Kategorie und eroberten die Führung. Doch eine Prüfung später drehten sie sich mit ihrem SKODA FABIA R5 in eine Schneemauer und konnten nur dank tatkräftiger Hilfe der Fans überhaupt weiterfahren. Eine Aufholjagd brachte sie schon am Freitagabend zurück auf den zweiten Platz der WRC 2 Pro-Zwischenwertung. Ihre Landsleute Eerik Pietarinen/Juhana Raitanen hatten sich in der gleichen Wertungsprüfung im SKODA FABIA R5 überschlagen und rangierten an vierter Position.

Am Samstagmorgen fuhr Kalle Rovanperä in der WRC 2 Pro-Kategorie zu drei Bestzeiten in Serie, reduzierte den Rückstand auf den führenden Mads Östberg um 18 Sekunden auf zwischenzeitlich 1:12,7 Minuten und bekannte: „Ich will weiter den Druck auf Mads aufrechterhalten, muss aber zugleich unnötige Risiken vermeiden. Es ist gar nicht so einfach, das Auto unter diesen schwierigen Bedingungen auf der Straße zu halten.“ Eerik Pietarinen war zu diesem Zeitpunkt weiterhin Vierter mit einem Rückstand von 2:03 Minuten auf Gus Greensmith.

Nach dem mittäglichen Service fuhr Kalle Rovanperä eine weitere Bestzeit, bevor ihm eine Prüfung später erneut Glück und Straße ausgingen. Ein weiterer Besuch einer Schneemauer bedeutete 2.48 Minuten Zeitverlust auf die WRC 2 Pro-Bestzeit von Markenkollege Eerik Pietarinen. Der Kampf um den Sieg in der Kategorie war nun vorbei, fortan ging es für Rovanperä nur noch darum, das Auto ins Ziel zu bringen und die Punkte für Rang 2 in der WRC 2 Pro-Kategorie zu sichern. Auf den verbleibenden drei Prüfungen des Tages fuhr Rovanperä trotzdem alle Bestzeiten in der Kategorie.

Zum Finale am Sonntag präsentierten sich die Strecken in optimalen Zustand und Kalle Rovanperä erzielte auf den verbleibenden drei Wertungsprüfungen zwei weitere schnellste Zeiten in der WRC 2 Pro-Kategorie. „Ich versuche, vorsichtig zu sein und Fehler zu vermeiden“, lautete sein Kommentar. Er fuhr insgesamt 14 Bestzeiten in der WRC 2 Pro-Kategorie und ohne seine zeitraubenden Schneemauer-Exkursionen wäre bei seiner allerersten Rallye Schweden sogar der Sieg in der Kategorie möglich gewesen. Trotz des Mangels an Erfahrung auf den schnellen Schneepisten durch die Wälder Schwedens und Norwegens eroberte Rovanperä mit Rang 2 in der Kategorie wichtige Punkte und liegt zurzeit auch an zweiter Stelle in der WRC 2 Pro-Meisterschaftstabelle. Eerik Pietarinen/Juhana Raitanen hatten erneut Pech, trafen in der letzten Wertungsprüfung einen Stein und fielen mit einem beschädigten Rad an vierter Stelle liegend aus.

SKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek kommentierte: „Ich bin mit der Leistung von Kalle sehr zufrieden. Er war zum allerersten Mal bei der Rallye Schweden und hat sein Potenzial gegen sehr viel erfahrenere Gegner unter Beweis gestellt.“