Dienstag, 19. März 2019
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Rallye Dakar
07.01.2019

Solider Start im tiefen Sand – von Zitzewitz nach Tag eins der „Dakar“ Sechster

Solide und sattelfest sind Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/DE) in die Rallye Dakar 2019 gestartet. Den Eröffnungstag der legendäre Wüstenrallye, die 2019 erstmals in ihrer Geschichte nur durch ein Land, Peru, führt, beendeten die „Dakar“-Sieger von 2009 auf der sechsten Position. Gleich zu Beginn standen jene Aufgaben auf der Agenda, die die Teilnehmer in den insgesamt zehn Etappen erwarten: Sand und Dünen.

Die Prüfung führte von Lima, das Gastgeber des zeremoniellen Starts am Vorabend war, nach Pisco. 84 Kilometer stellten einen ersten Vorgeschmack auf die insgesamt 3.096 WP-Kilometer der kommenden eineinhalb Wochen dar – zu viel, um sich einen zurückhaltenden Start zu erlauben, zu wenig, um bereits alles zu riskieren. „GdV“ und „DvZ“ fanden das ideale Tempo für die erste Etappe und platzierten sich für die Startreihenfolge des kommenden Tages gut. Der Tagessieg ging an ihre Toyota-Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QA/FR) vor den Titelverteidigern Carlos Sainz/Lucas Cruz (ES/ES) im Mini.

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„Eine gute erste Etappe für uns, die wegen eines GP-Problems für alle Starter etwas später begonnen hat. Dadurch sind wir in der Mittagssonne gefahren, was nicht ideal für die Sicht war, da man die Struktur der Dünen und die steilen Abfahrten nicht gut erkennen konnte. Dazu hat sich Giniel einmal ordentlich verschaltet – das Getriebe müssen wir heute Abend checken lassen. Abgesehen davon lief alles wie am Schnürchen. Die Ausgangslage ist gut für die morgige Prüfung“, so Dirk von Zitzewitz nach Etappe 3 der Rallye Dakar 2019.


Spuren oder Spürhund? Erstes Etappenergebnis hat Auswirkungen auf Tag zwei

Der erste Tag der Rallye Dakar war auf dem Teilstück zwischen Lima und Pisco bereits von den ersten Dünen im Verlauf der Route durch Peru geprägt. 100% weicher Sand stehen in den noch ausstehenden neun Etappen auf der Agenda – und ist das bestimmende Element der 2019er-Ausgabe. Auf der zweiten Etappe am Dienstag eröffnen die Teilnehmer der Automobilwertung die Route – in der Reihenfolge des heutigen Etappenergebnisses. Ob dann „Spuren“ oder „Spürhund“ das Schlagwort für die Navigatoren ist, entschied sich also auf den ersten 84 Kilometern. Ohne Anhaltspunkt von Spuren der üblicherweise zuvor startenden Motorräder geht es morgen von Pisco nach San Juan de Marcona.