Mittwoch, 20. März 2019
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FIA Formel E
19.02.2019

Aufregendes Rennen für DS TECHEETAH bei Formel E in Mexiko

In dem Formel E-Rennen in Mexiko-Stadt hat André Lotterer das Ziel als Fünfter erreicht. Jean-Éric Vergne belegte den dreizehnten Platz.

Nach dem Start vom achten und zwölften Platz wollten die Piloten von DS TECHEETAH um Punkte kämpfen und sich in der Gesamtwertung verbessern. Bereits in der ersten Runde überholte Jean-Éric Vergne Alexander Sims, der aber direkt wieder an ihm vorbeifuhr. Wenige hundert Meter später fuhr Nelson Piquet Jr. in den Rennwagen des Titelverteidigers. In der „Full-Course-Yellow-Phase“ wurde André Lotterer von Edoardo Mortara und Jérôme d'Ambrosio überholt. Es folgte zum zweiten Mal in der Geschichte der FIA Formel E-Meisterschaft die rote Flagge.

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Die Mechaniker von DS TECHEETAH konnten das Monocoque von Jean-Éric Vergne reparieren. Als die Rennleitung den ePrix wieder frei gab, starteten André Lotterer und Jean-Éric Vergne vom achten und zehnten Platz. Wegen eines Fehlers von Mitch Evans drehte sich Jean-Éric Vergne, dann kollidierte er mit Tom Dillman und fiel auf den siebzehnten Platz zurück. Die beiden Piloten von DS TECHEETAH holten in der letzten Runde auf und erreichten als Fünfter und Dreizehnter das Ziel.

Mark Preston, Teamchef DS TECHEETAH: „Jean-Éric war wieder zur falschen Zeit am falschen Ort. Er wurde von eifrigen Konkurrenten im Mittelfeld angegriffen und musste sein Ziel, Punkte zu erzielen, begraben. André ist es aber gelungen, ein sehr solides Rennen zu bestreiten.“

Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance: „Der ePrix in Mexiko war bis zum Schluss spannend. André konnte dank seines effizienten DS E-TENSE FE19 Plätze aufholen, als seine Konkurrenten langsamer fahren mussten. Die Saison hat noch neun Rennen – alles ist möglich.“

Jean-Éric Vergne: „Drei Konkurrenten haben in der Full-Course-Yellow-Phase überholt, durch einen weiteren habe ich mich gedreht. Niemand wurde bestraft! Ich werde mit den FIA-Verantwortlichen sprechen, um zu verstehen, wie so etwas passieren konnte. Das Team hat unglaubliche Arbeit geleistet und ich danke allen. Wir haben kein Glück gehabt, aber wir werden zusammenhalten und nach vorn schauen.“

André Lotterer: „Es war ein schwieriger Tag. Ich hatte Abstimmungsschwierigkeiten mit meinem Rennwagen, aber zumindest bin ich in die Nähe des Podiums gekommen. Wir werden weiter hart arbeiten.“