Sonntag, 18. August 2019
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Blancpain
18.07.2019

Doppelpodium für Christian Engelhart in Zandvoort

Christian Engelhart fährt gemeinsam mit Teamkollege Mirko Bortolotti und dem GRT Grasser Racing Team im niederländischen Zandvoort in beiden Rennen auf den zweiten Platz. Damit erreicht das Team die grösste Punkteausbeute aller Fahrer an diesem Wochenende, ein voller Erfolg. Während das erste Rennen noch einer Verteidigungsschlacht glich, drehten Christian und sein Team im zweiten Rennen den Spieß um und kämpften sich von Platz fünf bis auf Platz zwei nach vorn.

Nach Brands Hatch und Misano stand für Christian der dritte Saisonlauf der Blancpain GT World Challenge Europe auf dem Dünenkurs an der Nordseeküste auf dem Programm. Die Ausgangssituation nach dem Qualifying war sehr gut. Auf abtrocknender Strecke sprangen die Startplätze zwei und fünf für die Startnummer 63 heraus.

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Im ersten Rennen entwickelte sich schnell ein ein Dreikampf um die zweite Position, der sich nach dem Boxenstopp bis zur Ziellinie fortsetzte. Christian nutzte dabei all sein Können und behielt die Oberhand.

Umgekehrte Voraussetzungen herrschten dann im Sonntagsrennen, als Christian direkt nach dem Start grossen Druck auf die vor ihm fahrrenden Fahrzeug ausübte. Entscheidend war mal wieder der Boxenstopp. Durch Christians GRT Team, das im richtigen Moment mit einem blitzschnellen Reifenwechsel brillierte, konnte Mirko in der Box zwei Fahrzeuge überholen – lag später auf einem sicheren zweiten Platz und versuchte sogar bis Rennende noch Jagd auf den Führenden zu machen.

In der Meisterschaft ist das Duo nun wieder in Schlagdistanz bei noch vier ausstehenden Rennen in der Sprintserie. Dementsprechend positiv gestimmt reist Christian in knapp zwei Wochen (25. bis 28. Juli) zum einem weiteren Saisonhighlight, diesmal wieder ein Langstreckenrennen: die 24 Stunden von Spa-Francorchamps. 

Christian Engelhart: „Das erste Rennen hat Spaß gemacht und ich bin glücklich mit Platz zwei. Wir haben uns für einen frühen Boxenstopp entschieden – unsere Konkurrenten leider auch. Am Anfang meines Stints habe ich mich auf die Spitze konzentriert und die Lücke zum Führenden geschlossen. Auf Dauer musste mich schließlich gegen den Drittplatzierten verteidigen. Am Sonntag war es dann umgekehrt, da haben wir den ganzen Stint Druck machen können. Ein Lob an das Team – die Jungs haben super gearbeitet und das Auto nochmals verbessert! Dass wir auch am Sonntag auf Platz zwei gefahren sind, haben wir unserer Boxencrew zu verdanken – ich war nah dran aber ihnen ist wirklich ein hervorragender Reifenwechsel gelungen. So kam Mirko auf Platz zwei zurück auf die Strecke.“