Samstag, 17. August 2019
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ADAC GT4 Germany
09.06.2019

Vorerst kein Sieger bei der ADAC GT4 am Red Bull Ring

Felix von der Laden (24/Köln) und Alain Valente (22/CHE, beide Team GT) dominierten das Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany am Red Bull Ring. Das McLaren-Duo überquerte als erstes die Ziellinie. Nach dem Rennen wurde der 570S GT4 bei der technischen Nachkontrolle des DMSB disqualifiziert, da die Feuerlöschanlage des Fahrzeugs nicht wie vom Reglement vorgeschrieben aktiviert war.

Das Team GT hat gegen die Disqualifikation fristgerecht eine Berufung angekündigt. Somit gibt es bis zur Verhandlung vor dem Berufungsgericht des DMSB keinen Sieger im zweiten Lauf der ADAC GT4 Germany am Red Bull Ring. Die nachfolgenden Fahrzeuge rücken nicht auf. Das Ergebnis des Rennens ist vorläufig. 
 
YouTube-Star von der Laden hatte vom Start weg dem Rennen am Red Bull Ring den Stempel aufgedrückt. Von der Pole-Position aus gestartet, ließ er nichts anbrennen und behielt gekonnt die Rennführung. "Ich konnte ganz einfach vorne wegziehen. Ab der zweiten Kurve habe ich eigentlich nie mehr nach hinten geschaut. Bis zum Öffnen des Boxenstoppfensters hatte der McLaren-Pilot einen Vorsprung von über fünf Sekunden angehäuft. "Ich war von mir selbst überrascht, dass ich das Tempo an der Spitze so gut kontrollieren konnte", erklärte der McLaren-Pilot. 
 
Nach den Boxenstopps hatte dann jedoch zunächst Michael Fischer (23/AUT, Hofor Racing by Bonk Motorsport) im BMW M4 GT4 die Führung inne. Doch mit schnellen Rundenzeiten holte von der Ladens Teamkollege Valente auf. Der Schweizer überholte den BMW und sah mit einem Vorsprung von 3,780 Sekunden als Erster die schwarzweiß karierte Flagge. 
 
Fischer und seine Teamkollegin Claudia Hürtgen (47/Aachen) beendeten das Rennen auf Rang zwei vor Fred Martin-Dye (30/GBR) und Thomas Krebs (26/DNK, beide Dörr Motorsport) in einem weiteren McLaren 570S GT4. Der Brite Martin-Dye hatte in einem starken Schlusssprint noch den BMW von Marius Zug (16/Pfaffenhofen, RN Vision STS Racing Team) überflügelt, sodass der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot gemeinsam mit Teamkollege Gabriele Piana (32/ITA) vierter wurde. Zug konnte dennoch jubeln, da er die Junior-Wertung der ADAC GT4 Germany für sich entschied. Rang fünf ging an den Porsche Cayman GT4 von Jan Kasperlik (40/Huglfing) und Lars Kern (31/Weissach, beide Team Allied-Racing), der für Kasperlik den Sieg in der Trophy-Wertung bedeutete. 
 
Platz sechs holte sich das BMW-Duo Stephan Grotstollen (50/Langenhagen) und Georg Braun (48/Pfullingen, beide MRS Besagroup Racing Team) vor den beiden Audi von Mike Beckhusen (19/Berlin) und Markus Lungstrass (36/Köln) sowie Nico Rindlisbacher (23/ CHE) und Patricija Stalidzane (17/München, alle racing one). Neunte wurden Florian Thoma (23/CHE) und Jérémie Lesoudier (23/FRA, beide Propeak Performance) im Aston Martin. Luca Trefz (17/Wüstenrot) und Morgan Haber (25/AUS, beide Leipert Motorsport) komplettierten im Mercedes-AMG GT4 die Top Zehn.