Sonntag, 22. September 2019
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ADAC GT4 Germany
20.08.2019

Podium für Hofor Racing by Bonk Motorsport am Nürburgring

„Auf dem Nürburgring hatten wir mehr Schwierigkeiten als erwartet“, erläuterte Teamchef Michael Bonk nach der vierten Veranstaltung der ADAC GT4 Germany in der Eifel nüchtern. „Wir hatten bereits im Training Probleme. Beide Qualifyings waren ebenfalls nicht gut. Und das erste Rennen war eine Katastrophe. Zum Glück sind wir dann im zweiten Lauf aufs Podium gefahren.“

Das Team Hofor Racing by Bonk Motosport setzte wie gewohnt zwei BMW M4 GT4 mit den Fahrerpaarungen Michael Schrey/Thomas Jäger und Claudia Hürtgen/Michael Fischer ein. Sowohl in den freien Trainings wie auch im den beiden Zeittrainings für die Rennen langte es nicht zu vorderen Plätzen. Teamchef Bonk: „Die genauen Ursachen konnten wir vor Ort nicht ermitteln. Diese Aufgabe müssen wir bis zur nächsten Veranstaltung in den heimischen Hallen lösen.“

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Im ersten Rennen lief es für Bonk Motorsport zunächst recht gut. Schrey/Jäger (Startplatz 7) verbesserten sich schnell auf Rang vier. Auch Hürtgen/Fischer (Startplatz 12) fuhren in die Top-Ten. Doch ab Rennmitte, nach den obligatorischen Boxenstopps, verloren beide BMW deutlich an Speed und wurden nach hinten durchgereicht. Teamchef Bonk: „Ein ähnliches Phänomen wie beim ersten Lauf in Zandvoort. Ich dachte, dass Problem wäre gelöst. Die Plätze elf und 14 waren auf jeden Fall nicht das, was wir uns erhofft hatten.“

Die Ausgangsposition vor dem zweiten Rennen war denkbar schlecht. Hürtgen/Fischer starteten von Position zwölf, Schrey/Jäger von Platz 18. Bei schwierigen äußeren Bedingungen – kurz vor den Rennen hatte es heftig geregnet und die Strecke war nass – startete das komplette Feld auf Regenreifen. Bis zur Rennhälfte arbeiteten sich beide Bonk-Mannschaften bis in die Top-Ten nach vorn. Danach schlug die Stunde von Schrey, bei abtrocknender Strecke fuhr er den BMW auf Regenreifen bis auf Platz zwei vor. Bonk: „Eine tolle Vorstellung von Jäger/Schrey, die fehlerfrei war. Nach dem schlechten Samstag war dieses Erfolgserlebnis auch bitter nötig.“ Pech hatten Hürtgen/Fischer. Zuerst wurde ihr BMW von einem Konkurrenten umgedreht, zum Schluss musste das Duo aufgeben, da nach einer unverschuldeten Kollision die Aufhängung kollabierte.

Teamchef Bonk: „Beim zweiten Lauf haben wir wieder alte Stärke gezeigt. Das Regenwetter und die Safety-Car-Phase haben sicherlich geholfen. Schade, dass das zweite Auto ausgefallen ist, aber wir haben unsere Meisterschaftschancen bewahrt.„