Dienstag, 20. August 2019
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ADAC GT Masters
18.05.2019

Enttäuschung für KÜS Team75 Bernhard am Samstag in Most

Riesenenttäuschung für das KÜS Team75 Bernhard im Samstagsrennen zum ADAC GT Masters im tschechischen Most: Beide Porsche 911 GT3 R der Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau sahen die Zielflagge nicht. 

Im Qualifying hatte der zweimalige Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard (38, Bruchmühlbach-Miesau) den Wagen mit der Startnummer 17 auf Platz acht gefahren. Im Rennen kam der Porsche-Werksfahrer nach gutem Start aber nicht weit, bereits in der ersten Kurve wurde er von der Strecke gerammt, ins Kiesbett befördert und musste aufgeben. Teamkollege Klaus Bachler (27, AT) kam damit gar nicht zum Einsatz. 

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Adrien De Leener (29, BE) hatte das Schwesterauto mit der Startnummer 18 im Qualifying auf Startplatz 27 gestellt, er konnte sich bis zum Pflichtboxenstopp schon bis auf Rang 19 verbessern. Porsche Young Professional Matteo Cairoli (22, IT) übernahm nach einem perfekten Boxenstopp, startete eine Aufholjagd und lag bereits gut in den Punkterängen, bis er kurz vor Schluss seinen Porsche mit Reifenschaden abstellen musste.

Teammanager Klaus Graf: „Ein absolut katastrophaler Tag. Dabei hat es eigentlich sehr gut begonnen mit dem Qualifying, in dem Timo Platz acht belegt hat. Das war ein ordentliches Resultat und eine gute Ausgangsposition. Leider wurde Timo schon in der ersten Kurve abgeschossen, ein anderer Fahrer hatte sich komplett verschätzt. Danach war das Auto irreparabel beschädigt, unsere Startnummer 17 konnte das Rennen nicht fortsetzen. Die Startnummer 18 hat sich gut nach vorne gekämpft, nachdem Adrien ein etwas schwieriges Qualifying hatte. Nach dem Start hat er sich aus allen Scharmützeln herausgehalten und acht Plätze gutgemacht. Matteo lag dann schon auf Position 13, leider hatte er dann einen Reifenschaden. Alles in allem ein Tag zum Vergessen, morgen kann es nur besser werden. Jetzt müssen wir das 17er Auto reparieren und alles in Ordnung bringen. Morgen greifen wir wieder an.“