Samstag, 20. Juli 2019
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24h Nürburgring
19.06.2019

Black Falcon mit Großeinsatz beim Saisonhighlight

Black Falcon geht beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem wahren Großaufgebot von acht Rennfahrzeugen an den Start: Die Mannschaft aus Meuspath schickt in der stärksten Klasse SP9 erstmals drei werksunterstützte Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. Außerdem setzt das Team bei der 47. Ausgabe des Langstreckenklassikers einen Mercedes-AMG GT4 in der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge und einen weiteren AMG GT4 in der leistungsstärkeren Klasse SP8T ein.

In der Klasse SP7 schickt Black Falcon einen Porsche 991 GT3 Cup MR II zum Kampf um den Klassensieg ins Rennen. Dazu kommen gleich zwei Porsche 991 Carrera in der Klasse V6 der Produktionswagen zum Einsatz, die für Black Falcon den fünften V6-Klassensieg in Serie erkämpfen sollen. Das größte Autorennen der Welt findet am kommenden Wochenende (22./23. Juni) auf der 25,378 km langen Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife des Nürburgrings statt. Zum 24-Stunden-Marathon werden bis zu 200.000 Fans erwartet, die rund um die Strecke ab für Partystimmung sorgen werden. Das Rennen wird über 25 Stunden live bei RTL Nitro und rund um die Uhr im Internet übertragen.
 
Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2 geht mit dem bewährten Fahrerquartett Adam Christodoulou (Großbritannien), Maro Engel (Deutschland), Manuel Metzger (Deutschland) und Dirk Müller (Deutschland) in die diesjährige Ausgabe des 24-Stunden-Rennens. Im Schwesterauto mit der Startnummer 3 wechseln sich Maximilian Buhk (Deutschland), Hubert Haupt (Deutschland), Thomas Jäger (Deutschland) und Luca Stolz (Deutschland) ab. Das Cockpit des dritten AMG GT3 teilen sich Patrick Assenheimer (Deutschland), Nico Bastian (Deutschland), Yelmer Buurman (Niederlande) und Gabriele Piana (Italien).

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In der Klasse SP10 für Fahrzeuge nach SRO-GT4-Reglement schickt Black Falcon den Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 70 ins Rennen. Pilotiert wird der „IDENTICA-AMG“ von Marek Böckmann (Deutschland), den VLN-Stammfahrern Tobias Müller (Deutschland) und Tristan Viidas (Estland) sowie Yannick Mettler (Schweiz). Nach den SP10-Klassensiegen in den Jahren 2017 und 2018 soll in diesem Jahr der Hattrick eingefahren werden. Ein zweiter AMG GT4 startet in der Klasse SP8T, in der mit mehr Motorleistung als in der Klasse SP10 gefahren wird. Der „KNUFFI-AMG“ ist mit Stefan Karg (Deutschland), Mustafa Mehmet Kaya (Türkei), Reinhold Renger (Deutschland) und Mike Stursberg (Deutschland) stark besetzt und sollte ebenfalls um den Klassensieg kämpfen können.

Für das Black Falcon Team TEXTAR gehen gleich drei Porsche ins Rennen. Der Porsche 991 GT3 Cup MR II mit der Startnummer 64 startet in der Klasse SP7. Den „TEXTAR-Breitbau“ teilen sich Peter Ludwig (USA), Maik Rosenberg (Deutschland), „Takis“ (Schweiz) und Dennis Trebing (USA). Bei den Produktionswagen setzt Black Falcon in diesem Jahr gleich zwei Porsche 991 Carrera in der Klasse V6 ein. Nach dem Doppelsieg beim Qualifikationsrennen Mitte Mai soll nun der fünfte V6-Klassensieg beim 24h-Rennen in Serie folgen, denn seit 2015 konnte man diese Klasse in jedem Jahr gewinnen. Im 911er mit der Startnummer 132 treten Christoph Hoffmann (Deutschland), Carsten Palluth (Deutschland), Tobias Wahl (Deutschland) und Robert Woodside (Großbritannien) an. Das Schwesterauto mit der Startnummer 133 wird von Alexander Akimenkov (Russland), Ronny Lethmate (Deutschland), Carlos Rivas (Luxemburg) und Vasilii Selivanov (Russland) pilotiert.