Dienstag, 22. Oktober 2019
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24h Nürburgring
21.06.2019

Bestplatzierter BMW startet vom 13. Platz

Die Startplätze für die 2019er Ausgabe des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring (GER) sind vergeben: Insgesamt fünf BMW M6 GT3 hatten den Sprung ins Top-Qualifying geschafft, in dem Christian Krognes (NOR) für Walkenhorst Motorsport am Steuer der Startnummer 101 in 8:15,165 Minuten die beste Zeit aller BMW Piloten gelang. Die Poleposition sicherte sich der #2 Mercedes, gefahren von Maro Engel (GER).
 
Augusto Farfus (BRA) brachte den #42 BMW M6 GT3 vom BMW Team Schnitzer auf die 16. Position. Das erste Fahrzeug von ROWE Racing folgte auf Rang 20: die Startnummer 99 mit Jesse Krohn (FIN) am Steuer. Unmittelbar dahinter startet der zweite BMW M6 GT3 des Teams: Tom Blomqvist (GBR) kam in der #98 auf den 21. Platz. Das zweite Walkenhorst-Auto mit der Nummer 100 und Jordan Tresson (FRA) im Cockpit startet von Position 26.
 
Der #33 BMW M6 GT3 von FALKEN Motorsports wird den Langstrecken-Klassiker am Samstag um 15.30 Uhr vom 31. Platz aufnehmen.
 
In der SP10-Klasse belegte der BMW M4 GT4 mit der Startnummer 71 vom Team Hofor Racing by Bonk Motorsport Platz eins. Direkt dahinter landete die #77 mit den drei BMW Sports Trophy Siegern von 2018, Philipp Leisen, Danny Brink und Christopher Rink sowie Routinier Dirk Adorf (alle GER).
 
In der Cup5-Klasse, in der ausschließlich BMW M240i Racing am Start sind, lag die Startnummer 240 mit den Fahrern Yannick Fübrich, Daniel Zils, Norbert Fischer (alle GER) und Oskar Sandberg (NOR) nach dem Qualifying an der Spitze des Feldes.
 
Stimmen zum Top-Qualifying für die 24h Nürburgring:
 
Christian Krognes (#101 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport, 13. Platz):„Nach unserem Sieg im Qualifikationsrennen hatte ich damit gerechnet, dass wir näher an der Spitze dran sein würden. Die Zeiten unserer Konkurrenten sind schon etwas überraschend. Ich freue mich, dass ich die schnellste BMW Zeit fahren konnte. Das ist eine gute Nachricht nach einem insgesamt schwierigen Qualifying. Wir haben im Rennen einiges an Arbeit vor uns.“
 
Augusto Farfus (#42 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer, 16. Platz): „Leider gab es ein Missverständnis mit dem Team am Funk. Deshalb habe ich nur eine schnelle Runde gedreht. Aber die Zeiten der Spitze hätten wir nicht fahren können. Es ist schade, denn wir haben während der gesamten Vorbereitung auf dieses Rennen gezeigt, was unsere Autos leisten können. Einige unserer Konkurrenten haben sich in diesem Qualifying enorm verbessert. Wir konzentrieren uns jetzt auf ein langes Rennen.“
 
Jesse Krohn (#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing, 20. Platz): „Das Auto hat sich eigentlich gut angefühlt. Wir haben keine echten Fehler gemacht, aber einfach hier und da Zeit verloren. Ich weiß nicht so ganz, wo wir sieben Sekunden finden sollen. Aber klar ist, dass wir angreifen und für ein gutes Rennen kämpfen werden.“
 
Tom Blomqvist (#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing, 21. Platz): „Ich hatte das erste Mal die Chance, das Top-Qualifying auf der Nordschleife zu absolvieren. Das war ein cooles Erlebnis. Meine Runden waren ganz gut, auch wenn ich an der einen oder anderen Stelle ein bisschen habe liegen lassen. Aber generell hatten wir einfach nicht die Pace, um die schnellsten Rundenzeiten fahren zu können.“
 
Jordan Tresson (#100 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport, 26. Platz):„Uns fehlt ein ganzes Stück auf die Poleposition, und die Reifen waren nicht da, wo ich sie haben wollte. Deshalb fehlte es mir an Grip. Platz 26 ist nicht das, worauf wir gehofft hatten. Aber vor uns liegt ein 24-Stunden-Rennen. Also bleiben wir positiv und schauen, was wir morgen und übermorgen erreichen können.“