Donnerstag, 15. November 2018
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WSK
26.10.2018

Fabio Rauer: Starker Abschluss einer erfolgreichen Saison

Auf das Motorsport-Jahr 2018 darf Fabio Rauer mit einem breiten Lächeln zurückblicken. Der Nachwuchsrennfahrer aus Stolberg gewann souverän den Titel in der ADAC Kart Academy und überzeugte gleich zwei Mal auf internationalem Terrain. Zuletzt beim WSK Final Cup in Lonato.

Bereits Ende Juli durfte Fabio erstmalig Jubeln. Der zwölfjährige Youngster gewann vorzeitig die ADAC Kart Academy. In zehn von 15 Rennen stand er auf der obersten Stufe des Siegerpodiums und wurde neben dem Gesamtsieg auch mit dem Titel in der Rookie-Wertung belohnt.

Die Weichen für die Zukunft stellte der Schützling aus dem Schumacher Racing Team mit Starts im Rahmen der Deutschen Kart-Meisterschaft und am vergangenen Wochenende dem WSK Final Cup auf dem South Garda Circuit in Italien. Bei seinem ersten internationalen Rennen traf er in der Junioren-Klasse auf 82 Top-Fahrer aus aller Welt.

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Fabio zeigte im Verlauf der Renntage eine beeindruckende Entwicklung. Als 53. zeigte er im Zeittraining eine solide Leistung und verbesserte sich in den Heats. Mit einem elften Rang und der viertschnellsten Rennrunde im letzten Vorlauf unterstrich er seine Ambitionen und sorgte nach dem Pre-Finale für große Freude. 

Aus Startposition 21 fuhr er bis auf Platz 15 nach vorne und schaffte den Einzug in das große Finale. „Ich kann es kaum glauben. Insgeheim war es unser Ziel die Qualifikation zum Finale zu schaffen, dass es am Ende dazu gereicht hat, ist wirklich super. Nun möchte ich weiter attackieren“, sagte Fabio vor dem Endlauf.

In nochmals 17 Rennrunden ließ der Youngster Taten folgen. Erneut fuhr er an seinen erfahrenen Kontrahenten vorbei und sah als starker 19. die Zielflagge. Damit gehörte er zu den erfolgreichsten deutschen Fahrern und durfte ein durchweg positives Fazit ziehen: „Für mich war an diesem Wochenende vieles neu. Ich bin erstmals mit dem nagelneuen RS Kart gefahren, war in der Juniorenklasse noch nie auf dieser Strecke und in solch einem hochkarätigen Teilnehmerfeld unterwegs. Mit dem Ausgang dürfen wir sehr zufrieden sein. Darauf möchte ich gerne aufbauen und in der kommenden Saison wieder für Furore sorgen.“