Freitag, 21. September 2018
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VLN
29.06.2018

Wochenspiegel-Ferrari auf dem Podium

Das Wochenspiegel Team Monschau (WTM-Racing) zeigte beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 60. ADAC ACAS H&R-Cup, eine herausragende Leistung. Nach dem Training standen die beiden Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 auf den Startplätzen eins und zwei. Das Auto mit der Startnummer 22 kam am Ende auf Rang drei ins Ziel und gewann die Pro-Am-Wertung.
 
WTM-Racing startete beim dritten VLN-Rennen mit zwei GT3-Fahrzeugen. Die 22 fuhren Georg Weiss, Oliver Kainz, und Jochen Krumbach. Die 11 pilotierten Christian Menzel und Leonard Weiss.
 
Bereits im Training zeigte WTM-Racing eine tolle Vorstellung. Die Temperaturen in der Eifel waren kühl, die Piste aber trocken. Ideale Bedingungen für eine schnelle Runde. Aber zunächst gab es einige Unfälle und dadurch mehrere Code-60-Zonen. Erst gegen Trainingsende war die Strecke frei und ließ schnelle Rundenzeiten zu. Kainz machte den Anfang und fuhr mit einer persönlichen Bestzeit von 8.00,961 Minuten auf die vorläufige Pole-Position. Die Konkurrenz biss sich zunächst die Zähne daran aus.
 
Krumbach unterbot dann in seiner ersten Runde mit 7.59,518 Minuten erstmals mit dem Ferrari die 8-Minuten-Grenze. Aber anschließend folgte der große Auftritt von Christian Menzel, der wie Georg Weiss tags zuvor Geburtstag gefeiert hatte. Mit der Toprunde in 7.58,060 Minuten machte er die er die erste Startreihe der Wochenspiegel-Ferrari komplett. Georg Weiss: „Wahnsinn. Damit konnte keiner rechnen. Aber das ist für WTM-Racing eine tolle Geschichte.“
 
In der Einführungsrunde gab es eine Schrecksekunde als der Ferrari des Pole-Manns Menzel kurz ins Notprogramm schaltete. Bei Start machten die WTM-Teamkollegen Menzel und Krumbach dann aber alles richtig und übernahmen die Doppelführung.
 
In der Folge fuhr der Wochenspiegel-Ferrari mit der 22, der Ende der ersten Runde die Führung übernommen hatte, konstant an der Spitze. Krumbach, anschließend Kainz und dann wieder Krumbach hatten keine Schwierigkeiten, die Führungsposition zu verteidigen. Die Nummer 11 blieb zunächst in Schlagdistanz, verlor dann aber alle Chancen auf eine Top-10-Platzierung, als Leonard Weiss mit einem geplatzten Hydraulikschlauch der Servolenkung an der Box vorfuhr. Knapp fünf Runden dauerte die Reparatur. Damit war am Ende nicht mehr als Platz 90 im Gesamtklassement möglich.
 
Die 22 hielt sich bis zum Schluss in der Spitzengruppe und belegte am Schluss einen großartigen dritten Platz. Georg Weiss: „Wir sind damit absolut zufrieden. Nach Platz acht beim 24h-Rennen haben wir ein weiteres Topresultat geholt. WTM-Racing hat wieder einen tollen Job gemacht.“