Dienstag, 17. Juli 2018
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VLN
07.04.2018

Rang zwei für den Mercedes-AMG GT3 bei VLN2

Bereits beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fuhr Mercedes-AMG Motorsport erstmals in der neuen Saison auf das Gesamtpodest: In dem vom Mercedes-AMG Team BLACK FALCON eingesetzten Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 14 sicherten sich Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel, Manuel Metzger und Dirk Müller (alle GER) Platz zwei.

Bei perfekten Streckenbedingungen und Sonnenschein startete am Samstagmittag der zweite VLN-Lauf auf dem Nürburgring mit sechs Mercedes-AMG GT3 und drei Mercedes-AMG GT4. Im Starterfeld mit 182 Teilnehmern sicherten sich im morgendlichen Qualifying drei Mercedes-AMG GT3 Plätze in den Top Ten. Die Startnummer 14 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON nahm das Rennen von Rang drei auf, gefolgt von den beiden Fahrzeugen des Mercedes-AMG Team MANN-FILTER auf den Plätzen vier und neun (#48 und #47).

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Die gute Ausgangsposition nutzte Startfahrer Maro Engel (GER) mit der Startnummer 14 bereits in der Anfangsphase aus und ging in der zweiten Runde zum ersten Mal in Führung. Engel setzte sich mit seinen Teamkollegen Christodoulou, Metzger und Müller auch in der Folge in der Spitzengruppe fest und lieferte sich einen engen Kampf um die Führung. Mit fehlerfreien Boxenstopps und Stints fuhr das Quartett bis zum Ende um den Tagessieg. Lediglich unglückliche Gelbphasen am Ende des Rennens verhinderten den Sieg. Schlussfahrer Dirk Müller überquerte nach 27 Runden die Ziellinie auf dem zweiten Platz mit knappen acht Sekunden Rückstand und sicherte Mercedes-AMG Motorsport so bereits im zweiten Saisonrennen den ersten Podestplatz.

Das gute Ergebnis von vier Mercedes-AMG GT3 in den Top Ten komplettierten die Startnummer 48 vom Mercedes-AMG Team MANN-FILTER mit Indy Dontje (NED), Maximilian Götz und Christian Hohenadel (beide GER) auf Platz sieben. Auf den Rängen acht und neun folgten die zweiten vom Mercedes-AMG Team BLACK FALCON und vom Mercedes-AMG Team MANN-FILTER eingesetzten Fahrzeuge. Yelmer Buurman (NED), Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Luca Stolz (alle GER) pilotierten die Startnummer 15 und Doppelstarter Indy Dontje (NED), Dominik Baumann (AUT) sowie Edoardo Mortara (ITA) saßen hinter dem Steuer der #47.
Durch die Qualifying-Ergebnisse in den ersten beiden VLN-Läufen qualifizierten sich bereits drei Mercedes-AMG GT3 für das Top-30-Qualifying des 24-Stunden-Rennens vom 10. bis 13. Mai. Das Mercedes-AMG Team MANN-FILTER mit der Startnummer 47 schaffte die Qualifikation bereits in der VLN 1 (vierter Platz im Qualifying zu VLN1). Die Startnummer 14 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON (Platz drei) und das zweite Fahrzeug des Mercedes-AMG Team MANN-FILTER mit der Nummer 48 (Platz vier) im Qualifying zum zweiten VLN-Rennen an diesem Wochenende. Die weiteren freien Startplätze für den Shootout werden beim Qualifikationsrennen und direkt in den beiden Qualifyings beim 24-Stunden-Rennen vergeben.

Mercedes-AMG GT4 mit Klassensieg und Podium
Die Mercedes-AMG GT4 zeigten bei ihrem zweiten Rennen auf der Nordschleife erneut eine starke Performance. In der Klasse SP8T fuhren Jethro Bovington (GBR), Christian Gebhardt, Bernd Schneider und Patrick Simon (alle GER) mit der #155 als Erste nach 25 Runden über die Ziellinie, nachdem Schneider für das Mercedes-AMG Team Driving Academy die schnellste Klassenzeit im Qualifying eingefahren hatte. Auch in der SP10-Klasse waren zwei Mercedes-AMG GT4 erfolgreich: BLACK FALCON Team IDENTICA holte sich mit Stefan Karg, Fidel Leib und Moritz Oberheim (alle GER) Rang zwei. Auf Position fünf fuhr das BLACK FALCON Team TMD Friction mit den Fahrern Kim-Luis Schramm und Alexander Kolb.

Maro Engel, Mercedes-AMG Team BLACK FALCON #14: „Dirk ist eine super Runde im Qualifying gefahren, die uns schon mal für das Top-30-Qualifying zum 24-Stunden-Rennen qualifiziert. Das war auch unser erstes Ziel und trägt zu einer guten Vorbereitung bei. Da kann man dann etwas entspannter ins 24h-Rennwochenende gehen. Denn beim 24-Stunden-Rennen ist es oft hart und auch stressig, sich die blaue Lampe zu sichern. Heute bei der VLN bin ich den Start gefahren, das hat richtig Spaß gemacht und war ein guter Fight an der Spitze. Der Mercedes-AMG GT3 fährt sich richtig gut, auch wenn wir natürlich noch etwas am Feintuning tun müssen. Adam, Dirk und Manuel haben anschließend auch einen richtig guten Job gemacht. Mit dem zweiten Platz sind wir happy.“

Dirk Müller, Mercedes-AMG Team BLACK FALCON #14: „Vielen Dank an die Fans für die großartige Unterstützung. Das Rennen hat Riesenspaß gemacht. Es war ein harter Kampf heute, aber ich bin über den zweiten Platz sehr zufrieden. Die letzte Runde war nochmal schwierig mit einer Gelbphase und einem verunfallten Auto am Streckenrand. Ich bin glücklich, dass alles gutgegangen ist und ich als Zweiter über die Ziellinie gefahren bin.“

Bernd Schneider, Mercedes-AMG Team Driving Academy #155: „Wir sind natürlich richtig happy mit dem Klassensieg von heute. Ich bin zum ersten Mal zusammen mit meinen Teamkollegen auf dem Mercedes-AMG GT4 gefahren und wir haben natürlich einiges getestet und ausprobiert. Als Team konnten wir uns schnell aufeinander einstellen. Ziel war es, dass die Jungs viel Zeit im Fahrzeug bekommen und sich auch an die Strecke gewöhnen. Alle haben einen tollen Job gemacht und wir Fahrer fühlen uns sehr wohl und hatten Spaß im Auto. Bei den Reifen müssen wir noch etwas aussortieren. Wir sind aber zuversichtlich, dass das zum 24h-Stunden-Rennen klappt.“

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: „Unsere Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen ist mit dem Podium und drei weiteren Teams in den Top Ten erfolgreich verlaufen. Das zeigt das enge Leistungsniveau unserer Mercedes-AMG GT3 Teams. Das Rennen an sich war durch viele Gelbphasen geprägt und es war vor allem für die Fahrer schwierig, sich auf die wechselnden Situationen einzustellen. Das haben die Fahrer und auch die Teams aber hervorragend gemeistert. Insgesamt muss ich ein Kompliment an unsere Kundenteams aussprechen, die sich durch ein vorbildliches Teamwork gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben. In einer Woche folgt mit dem Qualirennen bereits der letzte Feinschliff für das Highlight mit dem 24-Stunden-Rennen im Mai.”