Freitag, 21. September 2018
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
VLN
04.09.2018

Klaus Bachler gewinnt mit Martin Ragginger

Nach zwei Podiumsplätzen in drei Rennen gelang Klaus Bachler bei seinem vierten Antreten in der VLN Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring der große Wurf: Mit seinem Landsmann Martin Ragginger feierte er mit dem Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport seinen ersten Saisonsieg.

Nach vier harten und spannenden Stunden auf der Nordschleife gewann das Duo mit einem Vorsprung von nur knapp mehr als zwei Sekunden vor Stef Dusseldorp/Alexandre Imperatori (NL/CN, BMW M6 GT3), womit der Doppelsieg von Falken Motorsport beim 41. RCM DMV Grenzlandrennen perfekt war. Für den 27-Jährigen ist es der erste volle Erfolg auf der Nordschleife.

Anzeige
Dem aber noch nicht genug: Klaus Bachler ist seitdem auch neuer Rekordhalter: Mit 7:56,2 Minuten im Rennen stellte er eine neue Bestmarke auf der Nordschleife in der VLN-Variante auf.

„Heute bin ich rundum zufrieden. Schon das Qualifying war mit Platz zwei sehr gut. Wir sind dann nach dem Start gleich in Führung gegangen, und haben in der Folge einen schönen Vorsprung herausgefahren. Am Ende wurde es dann noch knapp, schlussendlich haben wir es dann aber über die Zeit gebracht. Um ganz oben zu stehen, mussten wir aber wirklich vier Stunden Vollgas geben. Wobei auch das Auto in Kombination mit den Reifen sehr gut funktioniert hat. Das ist heute ein sehr schöner Tag. Denn den ersten Sieg auf der Nordschleife wird mir immer in Erinnerung bleiben“, so Klaus Bachler nach dem Rennen.


Nächstes Wochenende zum ADAC GT Masters auf den Sachsenring

Viel Zeit zum Feiern bleibt Klaus Bachler nicht. Denn schon am kommenden Wochenende ist er bereits wieder im ADAC GT Masters im Einsatz, wo er am Samstag und Sonntag auf dem Sachsenring mit seinem Partner Adrien de Leener (BE) auf dem Porsche 911 GT3 R vom KÜS Team75 Bernhard die Läufe elf und zwölf bestreiten wird.

Nach dem zuletzt großartigen dritten Gesamtrang in Zandvoort geht das Duo mit einiger Zuversicht in dieses Wochenende – wohl wissend, dass erneut alles passen muss, um in die Punkte fahren zu können.

Klaus Bachler sagt im Vorfeld: „Die Meisterschaft ist derart hart umkämpft, die Gegnerschaft derart stark, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in die Punkte zu fahren. Da sind wir durchaus realistisch. Aber der Sachsenring ist eine echte Fahrerstrecke, sehr selektiv, da brauchst du Mumm. Gerade deshalb freue ich mich drauf, ich persönlich mag den Sachsenring sehr.“