Samstag, 17. November 2018
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VLN
30.08.2018

Frikadelli Racing sinnt auf Revanche für das 6h-Rennen

Frikadelli Racing will beim sechsten von neun Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auf die Siegerstraße zurückkehren. Das Porsche-Kundenteam aus der Eifelgemeinde Barweiler hatte zuletzt zwei 4h-Rennen auf der berühmten Nordschleife des Traditionskurses in Folge gewonnen, musste sich beim sechsstündigen Saisonhöhepunkt Mitte August jedoch mit Platz acht für den 911 GT3 R von Norbert Siedler (AT), Lance David Arnold (Duisburg) und Alex Müller (Rees) begnügen und den Ausfall des Schwesterautos verzeichnen.

Am kommenden Samstag sinnt das Team von Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) auf Revanche und setzt erneut auf starke Fahrerpaarungen. Den Porsche mit der Startnummer 30 teilen sich Schmitz und Abbelen mit Alex Müller, im Nummer-31-GT3 R wechseln sich Arnold und Felipe Laser (Leipzig) ab. 

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„Beim nächsten Rennen versuchen wir, wieder ohne Probleme durchzukommen – beim vergangenen VLN-Lauf haben wir uns leider selbst geschlagen“, räumt Teamchef Klaus Abbelen ein. „Unser Nummer-31-Porsche hatte sich eine Strafe eingefangen, musste aus der Boxengasse starten und bekam dafür noch eine Minute auf die Fahrtzeit obendrauf. Das ist hart, nehmen wir aber so hin. Unsere Startnummer 30 war gut unterwegs, bis der Unfall passierte – manchmal kommt das im Motorsport leider vor. Am nächsten Samstag sollten wir aber wieder gut aufgestellt sein, zumal die Temperaturen am Nürburgring wohl deutlich milder ausfallen: Das heiße Wetter hatte uns beim Sechsstundenrennen an die Grenzen gebracht.“

Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring umfasst auch 2018 wieder neun Rennen. Los ging es am 24. März mit dem ersten Saisonlauf. Die vierstündigen Samstagsveranstaltungen führen über die Nürburgring-Nordschleife sowie die Kurzanbindung des Grand Prix-Kurses, die Streckenlänge beträgt dann 24,358 Kilometer. Am 18. August standen sogar sechs Stunden auf dem Programm. Das Finale findet am 20. Oktober statt. Saisonhöhepunkt war das 24-Stunden-Rennen am 12. und 13. Mai, das nicht zur VLN zählt. Dabei nutzten die Teilnehmer die 25,378 Kilometer lange Streckenvariante inklusive Grand-Prix-Kurs ohne Mercedes-Arena.