Sonntag, 23. September 2018
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VLN
27.06.2018

Erfolgserlebnis für Claudius Karch: Zielankunft und Podium

„Endlich hat es gepasst. Wir sind ins Ziel gekommen und haben mit Platz drei auch einen Podiumsrang eingefahren. Das war das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Ich hoffe, dass die Saison jetzt so positiv weitergeht“, stellte ein erfreuter Claudius Karch nach dem dritten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 60. ADAC ACAS H&R-Cup, fest. Nach zwei Ausfällen bei den ersten beiden VLN-Läufen war der Mannheimer, der in diesem Jahr mit Ivan Jacoma und Kai Riemer einen von Schmickler Performance eingesetzten Porsche Cayman GT4 CS im Cayman GT4 Cup by Manthey Racing fährt, skeptisch in die Eifel gereist. „Nach so einem missglückten Saisonauftakt macht sich schon Unsicherheit breit. Wir brauchten diesmal dringend den Erfolg.“

Beim morgendlichen Training war es empfindlich kühl. Die Piste war trocken, aber bald sorgten einige Unfälle für zahlreiche Code-60-Zonnen. An schnelle Rundenzeiten war zunächst nicht zu denken. Für Karch an diesem Morgen war dies kein Problem. „Nach der langen Pause ging es für mich erst einmal darum, mich wieder an das Auto und die Strecke zu gewöhnen. Schnelle Rundenzeiten spielten da keine große Rolle.“

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Riemer fuhr zum Schluss dann noch eine Runde in 8.47,298 Minuten. Das reichte für Startplatz drei in der Klasse und Position 32 im 161 Teilnehmer großen Starterfeld. Karch saß beim Start im Auto. „Ich bin ganz gut weg gekommen. Anschließend konnte ich mich in der erweiterten Spitzengruppe halten. Hauptsache war es, problemlos durchzukommen.“ Karch übergab den Cayman an Jacoma auf Platz fünf. Im weiteren Verlauf des Rennens arbeitete sich das Trio immer weiter nach vorn. Einzig eine Stop-and-go-Strafe von 45 Sekunden, wegen eines Vergehens unter gelber Flagge, warf das Team noch einmal ein wenig zurück. Am Ende überquerte der Cayman auf Platz drei in der Klasse und Rang 24 im Gesamtklassement die Ziellinie.

„Der Saisonauftakt in dieser Saison war wirklich beschwerlich. Zwei Ausfälle in der VLN und dann musste ich das 24h-Rennen wegen einer kleineren Operation auslassen. Deshalb war es heute wichtig ins Ziel zu kommen. Das ist gelungen, das Auto hat keinen Kratzer und das Ergebnis ist auch in Ordnung“, so Karch, „ich hoffe, das war die Wende in dieser Saison.“