Montag, 24. September 2018
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VLN
05.04.2018

Bonk motorsport auch bei VLN2 mit vier Fahrzeugen am Start

„Unser Saisonauftakt in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist sicherlich nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Aber mit Fehlstarts haben wir seit dem letzten Jahr Erfahrung“, stellt Michael Bonk, Teamchef von Bonk motorsport, vor dem zweiten VLN-Lauf, dem 63, DMW 4-Stunden-Rennen, sachlich fest. Der amtierende VLN-Meister Michael Schrey blieb beim ersten Rennen mit dem BMW M235i Racing Cup nur wenige Meter vor der Ziellinie stehen.

Bonk sagte weiterhin: „Auch wir machen Fehler. Es hat halt ein wenig Benzin gefehlt. Aber unser Ziel mit der Titelverteidigung haben wir weiter fest vor Augen. Denn in der letzten Saison sind wir auch nicht perfekt aus den Startlöchern gekommen. Aber wir haben die Nerven behalten und Michael Schrey ist eine tolle Saison gefahren. Warum sollte uns das 2018 nicht noch einmal gelingen?“

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Den zweiten Bonk-BMW pilotieren erneut Florian Naumann/Michael Fischer. „Wenn die beiden diesmal ohne Reifenschaden durchkommen, sollte vielleicht sogar ein Top-Ergebnis möglich sein“, so Bonk.

Mit dem Audi RS3 LMS TCR starten diesmal Hermann Bock und Max Partl. Bonk dazu: „Beim ersten Rennen gab es eine Reihe positiver Ansätze. Daran wollen wir anknüpfen und ein weiteres gutes Resultat einfahren.“

Der unter Bonk-Bewerbung fahrende Nett-Peugeot sieht diesmal etwas anders aus. Der altehrwürdige Peugeot 306 S16 wird reaktiviert. Eigentlich war das Auto in dieser Saison als Renn-Taxi und für einige Läufe in der RCN vorgesehen. Doch nach dem schweren Unfall des Peugeot 308 Racing Cup TCR vor dem VLN-Saisonauftakt war in Mayen Improvisationstalent gefragt. Durch die Osterfeiertage fehlten der Mechaniker-Mannschaft notwendige Ersatzteile, sodass der TCR-Peugeot nicht fertig wurde.

Daher beschloss das Team, den 306er zu melden, der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert und zu diesem besonderen Jubiläum eine neue Folierung erhalten hat. Das „Alteisen“, wie der Peugeot 306 S16 in Team- und Fankreisen genannt wird, wird von Jürgen und Achim Nett pilotiert. Der dritte Fahrer, der Brite Bradley Philpot, ist aus beruflichen Gründen verhindert.