Mittwoch, 19. September 2018
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Sonstiges
13.04.2018

Junior-Rennfahrer beim Auftakt-Workshop der Speed Academy

Der Auftakt der Deutsche Post Speed Academy im Jahr 2018 führte die Förderkandidaten an den Nürburgring. Theorie und Praxis der öffentlichen Kommunikation und was Public Relations für den Erfolg eines Sportlers bedeuten – diese Themen standen auf dem Stundenplan. 

Den Teilnehmern den richtigen Umgang mit Medienvertretern sowie die Chancen zur Eigendarstellung in der Öffentlichkeit zu vermitteln, war das Ziel der Schulung. „Auf der Rennstrecke schnell zu sein, ist für einen Profisportler nicht alles“, erklärt Dozent Oliver Schielein, Geschäftsführer der Kommunikations- und Marketing-Agentur IKmedia: „In der Motorsportkarriere muss man nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit Menschen umgehen können, seien es die Fans, die Journalisten oder die Sponsoren. Es gibt aber durchaus Gemeinsamkeiten von Rennsport und Medienarbeit: In beiden Disziplinen ist immer eine schnelle und richtige Reaktion und Weitsicht gefragt.“ 


Immer neue Möglichkeiten und Herausforderungen in den sozialen Medien

„Unser Ausbildungsjahr startet gleich mit einem unglaublichen ersten Workshop und viel wertvollem Input zu Bereichen, an die vielleicht nicht jeder immer denkt, der eine Karriere auf der Rennstrecke haben möchte“, so Justin Häußermann, der 2018 in der ADAC TCR Germany an den Start gehen wird und sein erstes Jahr im Förderkader absolviert. „Die Anregungen vom Fachmann zu Marketing und Pressearbeit haben mir sehr geholfen, Ideen für meine Selbstvermarktung zu entwickeln“, resümiert der 18-Jährige aus Forchtenberg. Lirim Zendeli (ADAC Formel 4), der sich im letzten Jahr den ersten Platz in der Gesamtwertung der Deutsche Post Speed Academy sichern konnte, fügt hinzu: „Ich habe im letzten Jahr schon viel Neues gelernt bei unserem Auftaktworkshop. Aber die Medienwelt ändert sich heute so schnell, dass man immer am Ball bleiben muss und da ist einmal im Jahr eine Aktualisierung für uns alle sehr wichtig.“

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„Wir leben in einer Zeit, in der durch die sozialen Medien zu jeder Zeit etwas veröffentlicht und wahrgenommen werden kann“, sagt Alexander Safavi, Projektleiter der Deutsche Post Speed Academy: „Als Profirennfahrer muss man mit den vielfältigen Kommunikationskanälen umgehen können und zu stets wissen, was auf welcher Plattform wie vermittelt werden sollte, dass es auch richtig bei Fans und Partnern ankommt. Es ist uns wichtig, dass unsere Kandidaten auch in diesem Bereich eine Ausbildung bekommen, durch die sie stabile und erfolgreiche Verbindungen zu allen, die sie unterstützen möchten, auf- und ausbauen können.“