Dienstag, 19. Juni 2018
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Motorsport XL Weekend
06.06.2018

Traumsportwagen des DMV GTC auf dem Nürburgring

Beim Motorsport XL Weekend auf dem Nürburgring am kommenden Wochenende ist auch der DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC) in der Eifel zu Gast. Die Zuschauer dürfen sich auf spektakuläre Traumsportwagen freuen.

Die Markenvielfalt der GT3-Fahrzeuge ist hoch. Viele verschiedene Marken werden auf dem GP-Kurs erwartet. Darunter auch Audi R8 LMS, Mercedes AMG GT3, BMW Z4 GT3, Corvette Z.06R GT3, Porsche 991 GT3 R und Lamborghini Huracan GT3. Cup-Porsche, TCR-Fahrzeuge und auch Exoten wie ein Pagani Zonda GR oder der Praga R1 Turbo runden das Feld ab. 

Aus vielen Länder Europas kommen die 18 bis über 60-jährigen Fahrer. Neben den ganzen männlichen Rennexemplaren gibt es auch gleich drei Frauen im Feld. Die Frage nach den Favoriten stellt sich immer wieder und ist auch immer wieder schwer zu beantworten. Ein ganz großen Blick sollte man auf jedenfall auf Carrie Schreiner werfen. Im März holte sie sich in der Lamborghini Super Trofeo Middle East bereits den ersten Meistertitel und die Verbindung HCB-Rutronik / Carrie Schreiner ist auf jeden Fall siegfähig wie das erste Rennwochenende auf dem Hockenheimring bereits gezeigt hat. Dahinter tummeln sich einige weitere Aspiranten in der Klasse 1. So zeigten die Gentlemen Bernd Haid (Porsche 991 GT3 R – Schütz Motorsport), Sepp Klüber (Mercedes-AMG GT3 – équipe vitesse), Tommy Tulpe (Audi R8 LMS GT3 – HCB-Rutronik Racing) oder auch Martin Zander (Audi R8 LMS GT3 – Twin Busch) top Leistungen. Mit Unterstützung durch Uwe Alzen dürfte auch Dietmar Haggenmüller (Mercedes AMG GT3 – Spirit Race) in Lauerstellung liegen. Ganz vorne erwartet wird ganz bestimmt der pfeilschnelle Ronny C'Rock, der sich das Cockpit mit Fahrzeugeigentümer Stefan Eilentropp (Audi R8 LMS GT3 – Land Motorsport) teilt.

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Das Konzept des DMV GTC ist einfach erklärt. Jedes Team kann ein oder zwei Piloten einsetzen. Nach einem Freien Fahren (30 Minuten) gibt es zwei Qualifying-Sessions. Fahrer A fährt Zeittraining 1 (20 Minuten) und Fahrer B das zweite Zeittraining (20 Minuten). Die Startaufstellung zu den Rennen ergibt sich aus den beiden Zeittrainings. Natürlich kann auch ein Pilot alles alleine fahren. Die beiden Rennen gehen am Samstag über eine Länge von je 30 Minuten. Über den Winter gab es noch einmal wichtige Veränderungen im Reglement. So müssen nun alle GT3 in einer Klasse starten und unterliegen der Balance of Performance (BoP) die streng kontrolliert wird, um eine Chancengleichheit zwischen den verschiedenen Fahrzeugkonzepten zu garantieren.

Der DMV GTC ist eine Serie für die Fans. Hier fahren Autos, die man sonst selten zu Gesicht bekommt. Zuschauer und Besucher kommen in den Boxen und im Fahrerlager hautnah ans Geschehen ran. Freut euch auf ein tolles Rennwochenende mit Fannähe.