Freitag, 19. Oktober 2018
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Interview
11.08.2018

5 Fragen an ... Nicolai Sylvest

Nicolai Sylvest kommt aus Dänemark und ist im ADAC GT Masters für das Team ZAKSPEED BKK Mobil Oil Racing. Am vergangenen Wochenende stellte er den Mercedes-AMG GT3 im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring in seinem Qualifying am Samstagmorgen auf die Pole-Position. Der 21-jährige Rennfahrer gilt als eine der Entdeckungen unter den jungen Fahrern im GT-Sport der letzten Jahren.

Nicolai, du warst am Nürburgring sehr stark unterwegs und hast beim Heimrennen von Zakspeed die Pole-Position geholt. Es war deine erste Pole-Position im ADAC GT Masters. Wie zufrieden bist du mit der Saison bisher?
Nicolai Sylvest: „Das Team und ich arbeiteten hart. Während der Tests und bis zum Qualifying haben wir versucht, das Setup und meinen Fahrstil anzupassen. Wie wir im Qualifying gesehen haben, hat alles sehr gut funktioniert. Ich hatte ein tolles Gefühl im Auto und es war sehr zufriedenstellend, die Pole-Zeit zu setzen – und das vor allen Werksfahrern im sehr starken GT-Masters-Feld in diesem Jahr. Ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass das Team mir die Möglichkeit gibt.“

Wie ist es für dich, für das legendäre Team Zakspeed aus Niederzissen zu fahren?
„Es fühlt sich großartig an. Ich bin jetzt seit einigen Jahren im Team und kenne alle sehr gut. Ich vertraue auf das Team, das Team vertraut mir. Das ist ein wichtiger Kernpunkt, um als Team gut zusammenzuarbeiten. Alles muss nur für uns funktionieren. Wir sind ein Gewinner-Team ohne Zweifel.“

Bitte beschreibe dich mit drei Worten als Rennfahrer ...
„Schnell, zuverlässig, reif.“

Wer ist dein Vorbild im Motorsport?
„Das ist eine einfache Frage. Ich habe nur eine Person, der ich wirklich nacheifere – das ist mein Vater.“

Was ist dein Ziel für die nächsten Jahre?
„Ich habe ein ziemlich klares Ziel in meinem Kopf: Ich möchte es schaffen, Werksfahrer – also Fahrer mit Werksunterstützung zu sein. Das ist mittlerweile sehr schwierig – gerade im Vergleich zu vor fünf oder zehn Jahren –, aber ich bin überzeugt davon, dass ich mit meiner Pole-Position, meinem Speed insgesamt und meiner Reife fähig bin, das in naher Zukunft erreichen zu können. Denn ich bin schon an diesem Punkt, an dem ich Werksfahrer zum Frühstück besiegen kann.“


Dieses Interview führte: Susanne Roßbach