Donnerstag, 20. September 2018
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Formelsport Allgemein
06.06.2018

REMUS Formel Pokal: Turbulente Rennen beim ACI Racing Weekend

Der dritte Lauf zum REMUS Formel Pokal hat im königlichen Park von Monza zu den erwartenden Duellen geführt. Auf der Heimpiste der F2 Italien Trophy gaben die italienischen Formel 3-Piloten keinen Meter preis. Tabellenführer Sandro Zeller (Jo Zeller Racing)zeigte sich in bestechender Form und bot insbesondere Alessandro Bracalente (Pave Motorsport) Paroli.

Im Qualifying setzte sich Zeller um 0,305 Sekunden durch und markierte mit einer 1.47,729 Minuten die schnellste Zeit. Im ersten Rennen machte Sandro Zeller die Pace und es sah trotz zweier Safety-Car- Phasen nach einem Sieg des Schweizers aus. In der letzten Runde holten die Italiener die Brechstange raus. Zeller wurde zunächst von Bracalente vor der zweiten Schikane ausgebremst und musste rechts ausweichen. Den Platz hatte genau zu diesem Zeitpunkt Verfolger Ricardo Perego (Twister Italia) beansprucht der Zeller am rechten Hinterrad traf. Sandro Zeller wurde auf Grund dieser Rangelei von den Rennkommissaren mit einer fragwürdigen 25 Sekunden-Strafe belegt, die ihn auf Rang 13 zurückwarf. Alessandro Bracalente hielt auf den letzten Metern seinen Minimalvorsprung bis ins Ziel und siegte mit 1,946 Sekunden Vorsprung vor Andrea Cola (Monolite Racing) und Kurt Böhlen (Franz Wöss Racing).Um Rang vier hatten sich Marcel Tobler (Jo Zeller Racing),sowie Antonio Pellegrino und Renato Papaleo (beide Twister Italia)einen tollen Fight geliefert. Tobler behielt bis ins Ziel der 14-Rundenjagd die Oberhand.

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Im zweiten Rennen fuhr Sandro Zeller seinen fünften Saisonsieg nach Hause. Während Allessandro Bracalente nicht starten konnte, übernahm Riccardo Perego die Verfolgerrolle. Er bekam es bis zum Fallen der Zielflagge mit Kurt Böhlen zu tun. Hauchdünn konnte sich Perego vor Böhlen auf Rang zwei retten. Sandro Zeller lag im Ziel mit 5,262 Sekunden Vorsprung in Front. Auf Rang vier kam Antonio Pellegrino vor Renato Papaleo und Andrea Cola, der Marcel Tobler hinter sich lassen konnte. Für Widerkehrer Dr.Ulrich Drechsler hatte sich die Reise nach Monza gelohnt. Der Pilot von Franz Wöss Racing holte immerhin die Ränge zehn und zwölf bei seinem ersten Formel 3-Auftritt in diesem Jahr. „Wir haben zwei sehr spannende Rennen gesehen und die Leistungsdichte in der Spitze war enorm“, sagte Koordinator Franz Wöss. Gerade in Monza, wo die Formel 3 mit Windschattenduellen nicht geizt sind die Duelle mit der italienischen Formel 3 immer hochkarätig. Das hat sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt.