Samstag, 24. Februar 2018
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ADAC Opel Rallye Cup
14.02.2018

Internationale Top-Talente im ADAC Opel Rallye Cup 2018

Mit einem eindrucksvollen Teilnehmerfeld startet der ADAC Opel Rallye Cup am 2./3. März im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye rund um Sankt Wendel in seine sechste Saison. Zum ersten Nennschluss hatten sich 20 Teams für die komplette Saison 2018 eingeschrieben. Und wie bereits im vergangenen Jahr ist die Internationalität innerhalb von Europas stärkstem Rallye-Markenpokal bemerkenswert: Die Fahrer auf ihren identischen Opel ADAM Cup-Fahrzeugen repräsentieren nicht weniger als zehn verschiedene Nationen, darunter erstmals die USA, Niederlande und Estland.

Zwölf Neueinsteiger stehen acht Cup-erfahrenen Teilnehmern gegenüber. 16 der 20 Piloten sind nicht älter als 27 Jahre (Jahrgang 1991 oder jünger) und damit in der mit 51.000 Euro Preisgeld dotierten Junior-Wertung startberechtigt. Insgesamt werden in der Saison 2018 rund 100.000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet. Die einzigen „Senioren“ im Feld sind die Niederländer Martin Menzing und Ernst Kranenburg, der Deutsche David Havlat sowie der US-Amerikaner Sean Johnston aus Mount Shasta im Norden Kaliforniens, der sich seine Sporen bis dato im Rundstreckensport verdient hat und deutschen Motorsport-Fans unter anderem von seinen Einsätzen im Porsche Carrera Cup ein Begriff ist. 

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Favoriten auszumachen, ist zu diesem Zeitpunkt ein schwieriges Unterfangen. Der Belgier Romain Delhez, im Vorjahr Gewinner des ersten der beiden Läufe im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland, zählt sicherlich ebenso zum erweiterten Kreis der Podestkandidaten wie der Deutsche Nico Knacker, der in seiner ersten Cup-Saison mehrmals aufs Treppchen fuhr. Mit vielen Vorschusslorbeeren kommt der junge Schwede Elias Lundberg in den ADAC Opel Rallye Cup, ebenso der Saarländer Max Schumann, seines Zeichens regierender Champion des ADAC Rallye Masters. Cup-Routinier Tim Wacker möchte in seiner vierten Saison den Sprung an die Spitze schaffen. Auch Nicola Sartor (IT), Frederic Field (GB), Grégoire Munster (BE) und Lukas Hein (DE) wollen ihre Erfahrung aus der letzten Cup-Saison ausspielen. Gespannt sein darf man auf das Potenzial des jungen Deutschen Nick Loof (der am 7. Juli 17 Jahre alt wird und damit erst zur ADAC Wartburg Rallye einsteigen kann) und der international noch weniger bekannten ausländischen Talente wie dem Belgier Arthur Kerkhove, dem Franzosen Dylan Gagniere, dem Esten Karl-Martin Volver sowie den Dänen Sebastian Magnussen und Marco Gersager. 

Ein echter „Heimkehrer“ in den ADAC Opel Rallye Cup ist Felix Griebel. Der 25-Jährige aus dem pfälzischen Hahnweiler stand bereits in der Cup-Debütsaison 2013 am Start, sammelte in den Folgejahren weitere Erfahrung in anderen Kategorien und nimmt nun erneut den Kampf mit der internationalen Nachwuchselite auf. Er tritt dabei in große Fußstapfen: Sein älterer Bruder Marijan Griebel wurde nach dem Triumph im ADAC Opel Rallye Junior Cup 2013 ins ADAC Opel Rallye Junior Team befördert und feierte im Werks-Opel ADAM R2 mit dem Titelgewinn in der Junior-Europameisterschaft 2016 den bis dato größten Erfolg seiner Karriere. Auch Felix hat seine enorme Grundschnelligkeit bereits mehrfach unter Beweis gestellt und ist daher im ADAC Opel Rallye Cup zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen. 

Bis zum Saisonauftakt in zwei Wochen sind Nachnennungen für den ADAC Opel Rallye Cup 2018 nur noch mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. 

Provisorische Teilnehmerliste ADAC Opel Rallye Cup 2018 
(Startnummer, Fahrer, Beifahrer)
#30: Max Schumann (DE), Maresa Lade (DE)
#31: Romain Delhez (BE), Gerome Bollette (BE)
#32: Tim Wacker (DE), Chioma Monix (DE)
#33: Frederic Field (GB), Josh Davison (GB)
#34: Elias Lundberg (SE), David Arhuisander (SE)
#35: Martin Menzing (NL), Peter van Teunenbroek (NL)
#36: Ernst Kranenburg (NL), Wilhelmus de Klerk (NL)
#37: Arthur Kerkhove (BE), Rutger Govaerts (BE)
#38: Lukas Hein (DE), Florian Neubrech (DE)
#39: Sebastian Magnussen (DK), Karsten Isaksen (DK)
#40: Dylan Gagniere (FR), Sébastien Voitey (FR)
#41: Nick Loof (DE), offen
#42: David Havlat (DE), Paul Stein (DE)
#43: Felix Griebel (DE), Sascha Altekrüger (DE)
#44: Grégoire Munster (BE), Johan Jalet (BE)
#45: Marco Gersager (DK), Carina Møller (DK)
#46: Nicola Sartor (IT), Pietro Elia Ometto (IT)
#47: Nico Knacker (DE), Enrico Flores-Trigo (DE)
#48: Karl-Martin Volver (EE), Marten Madissoo (EE)
#49: Sean Johnston (USA), offen