Montag, 10. Dezember 2018
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ADAC GT Masters
23.09.2018

Maxi Götz unterstreicht Titelambitionen mit Pole

Beste Ausgangsposition: Titelkandidat Maximilian Götz holte sich die Pole-Position für das Finalrennen des ADAC GT Masters in Hockenheim.

In einem spannenden Zeittraining, in dem auf abtrocknender Strecke in den Schlussminuten immer wieder der Spitzenreiter wechselte, setzte sich Götz im Mercedes-AMG vom Mann-Filter Team HTP am Ende durch. Mit 1.41,590 Minuten war der Champion von 2012 0,276 Sekunden schneller als der Audi R8 LMS von Florian Spengler und Dries Vanthoor (EFP by ECE).

"Es hat super Spaß gemacht, bei den Bedingungen zu fahren", sagte Götz, der zusammen mit Partner Markus Pommer als Tabellendritter zehn Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze hat. 25 Punkte werden im Finalrennen (ab 13.00 Uhr live bei SPORT1) noch vergeben. "Das Auto war top, wir haben ein bisschen gepokert und sind spät rausgefahren. Das hat sich ausgezahlt. Ich kam kurz vor Ende über die Linie und habe die letzte Runde mit zwei purple Sektoren hinbekommen. Das war auch das Ziel, es ganz lang rauszuzögern und dann den letzten Schuss zu setzen. Da muss natürlich alles passen! Die Ausgangslage ist sehr, sehr gut für uns. Wir stehen vorn in der ersten Reihe auf P1. Die anderen stehen etwas weiter hinten. Das tut uns gut. Das Auto geht gut im Regen, im Trockenen, in Mischbedingungen, wir waren das ganze Wochenende gut aufgestellt. Deswegen habe ich keine Angst vor dem Rennen, ich freue mich drauf."

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Dritte wurden die Lamborghini-Piloten Rolf Ineichen und Christian Engelhart (GRT Grasser Racing Team) vor Sheldon und Kelvin van der Linde im besten Audi von Montaplast by Land-Motorsport, die mit 16 Punkten Rückstand ebenfalls noch Titelchancen haben. Die Top fünf komplettierten Mikkel Jensen und Timo Scheider (BMW Team Schnitzer) im besten BMW M6 GT3.

Die Tabellenführer Robert Renauer und Mathieu Jaminet fuhren im Porsche 911 GT3 R auf die zehnte Position. "Es hätte besser laufen können, aber auch schlechter", so Jaminet. "Meine Runde war in Ordnung, aber es war nicht ganz einfach heute. Ich habe mich darauf konzentriert, die Linie zu halten und zu pushen. Das Feld ist wieder sehr eng beisammen, wir hatten ein schlechtes Timing bei der schnellen Runde am Schluss. Wie das Wetter wird, ist mir ganz egal. Das ist auch nicht relevant, wir müssen pushen und alles geben. Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt. Es ist noch immer alles möglich."

Die schwierigste Ausgangslage im Titelkampf haben die aktuellen Gesamtzweiten und Rennsieger vom Samstag: Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz kamen mit ihrer Corvette C7 GT3 R von Callaway Competition nur auf Platz 27.