Donnerstag, 16. August 2018
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ADAC GT Masters
08.08.2018

Jonathan Judek nach Sommerpause weiter im Aufwind

Nach acht Wochen Pause dröhnten am vergangenen Wochenende wieder die Motoren im ADAC GT Masters. Die Liga der Supersportwagen war zur Halbzeit auf dem Nürburgring in der Eifel zu Gast. Rookie Jonathan Judek setzte weiter seinen Aufwärtstrend fort und überzeugte vor allem im Samstagsrennen.

Drei Rennen sind vorüber, vier weitere warten noch auf Jonathan Judek. Eins davon war der vierte Durchgang des ADAC GT Masters auf dem legendären Nürburgring. 20.000 Zuschauer verfolgten an den beiden Renntagen die Geschehnisse in der Eifel und erlebten einen bestens aufgelegten Jonathan Judek.

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Der Youngster aus dem Team Rosberg wollte an die guten Leistungen des Rennens in Österreich anknüpfen und lieferte wieder eine tolle Entwicklung ab. „Das gesamte Team hat in den vergangenen Wochen hart gearbeitet. Wir sind auf einem guten Weg und verkürzen den Rückstand kontinuierlich“, sagte Jonathan vor dem Start.

Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jimmy Eriksson etablierte sich der Niedersachse im Bereich der Top-20. Dass es im ADAC GT Masters auf jede Hundertstelsekunde ankommt, zeigte sich bereits im Qualifying am Samstagmorgen. Die ersten 31 Fahrzeuge lagen innerhalb einer Sekunde. Jonathan verpasste diese Marke knapp, kämpfte sich dann aber im Rennen von Startplatz 32 nach vorne. Beim Fallen der Zielflagge war das Fahrerduo unter den Augen von Teaminhaber Keke Rosberg starker 21. „Mit dem heutigen Rennen bin ich durchaus zufrieden. Die positive Entwicklung ist spürbar und bringt uns immer weiter nach vorne“, so Jonathan im Ziel.

Auch der Sonntag begann für den Schützling des ADAC Niedersaschen-Sachsen-Anhalt vielversprechend. Aus Startposition 22 gingen sie mit ihrem Lamborghini Huracan auf die Reise. Während einer wahren Hitzeschlacht büßte das Duo jedoch etwas an Boden ein und wurde am Ende 26.

Schon in zwei Wochen geht es nun weiter. Dann ist das ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort zu Gast. Direkt an der Nordseeküste gelegen bietet das Rennen eine einzigartige Kulisse.