Dienstag, 13. November 2018
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ADAC GT Masters
12.09.2018

Intensives Wochenende für Engelhart auf dem Sachsenring

Viele Erkenntnisse, tolle Fans und Vorfreude auf den Nürburgring. Christian Engelhart konnte im ADAC GT Masters lange in den Punkterängen kämpfen, ging am Ende des Wochenendes allerdings leer aus. Nun biegt der Bayer auf die Zielgerade in der zweiten Meisterschaft ein. Am kommenden Wochenende geht es in die Eifel.

Die Trainingsergebnisse am Sachsenring gaben Grund zum Optimismus. Christian konnte gemeinsam mit Rolf Ineichen die Top-Zeiten im Freien Training mitgehen und teilweise auch vorlegen. Doch in der Qualifikation zeigte sich einmal mehr die extreme Leistungsdichte im Feld, so dass bereits Unterschiede im Hundertstelbereich einer Sekunde große Verschiebungen in der Platzierung verursachten.

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Hinzu kam, dass Christian und vor allem sein Teamkollege Rennpech erlebten und unverschuldet um aussichtsreiche Positionen gebracht wurden. Das trifft sowohl für das Samstagsrennen zu, als der Lamborghini Huracan GT3 #82 frühzeitig im Rennen umgedreht wurde. Ebenso wie auf das Sonntagsrennen, welches von zahlreichen Safetycar-Phasen geprägt war. Am Ende des Rennens wurde das Duo in den Punkterängen unter Gelb von einem Konkurrenten attackiert und letztlich überholt, wobei dieser den grünen Lamborghini von der Strecke drückte, wodurch Rolf unverschuldet sechs Positionen in der Schlussphase verlor.

Diese unglücklichen Situationen hat Christian bereits abgehakt und richtet seinen Blick auf das anstehende Rennwochenende am Nürburgring, bei dem er in der Blancpain GT Series an den Erfolg von Budapest mit einem Samstagssieg anknüpfen will. Als Tabellendritter hat Christian zusammen mit seinem Teamkollegen Mirko hier intakte Chancen auf den Meistertitel im Sprint Cup.

„Ganz klar gibt uns das Ergebnis von Ungarn Rückenwind und wir haben auch am Sachsenring gemerkt, wie stark wir sein können. Ich gehe davon aus, dass wir hier wieder mehr Rennglück haben und wir als Team für ein gutes Wochenende sorgen können. Dann ist auch in der Sprintmeisterschaft alles möglich!“