Dienstag, 16. Oktober 2018
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ADAC GT Masters
02.05.2018

Christian Engelhart erlebte hartes Wochenende in Most

Nach manchen Wochenenden fällt das Fazit kurz und knapp aus. Für Christian Engelhart und Rolf Ineichen trifft dies auf die vergangenen zwei Rennen im tschechischen Most zu. Platz 15 und 17 in den beiden Rennen zum zweiten Saisonwochenende des ADAC GT Masters ist weit weg von den eigenen Erwartungen. Trotz Rückschlag nach einem bislang erfolgreichen Start in das Motorsportjahr gehen beide Piloten des Grasser Racing Teams (GRT) mit Zuversicht und Extra-Motivation in die kommenden Herausforderungen.

Nein, die Erwartungen zum Debütrennen im Autodrom Most (CZ) des ADAC GT Masters haben sich von Beginn an nicht erfüllt und so waren die Ausgangslagen auf dem engen und sehr intensiven Kurs nicht für eine Aufholjagd geschaffen. Gerade auch, weil das Feld der insgesamt 34 Fahrzeuge in der Qualifikation nur etwas mehr als eine Sekunde zwischen Spitze und Ende auseinanderlag, machten diese Bedingungen die Aufgaben für Christian und Rolf nicht leichter.

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Auf dem 4,2km langen Kurs konnte das Duo dennoch einzelne Ausrufezeichen setzen. Gerade am Samstag verbesserten sie sich mit ihrem Lamborghini Huracan GT3 um insgesamt 15 Positionen. Doch Rang 17 liegt ebenso wenig wie Platz 15 am Sonntag im Zielkorridor beider Fahrer.

„Wir brauchen nicht herum reden. Es war von den Ergebnissen her kein gutes Wochenende. Doch das es irgendwann mal ein Tief geben wird, nachdem wir ein sehr langes Hoch hatten, ist doch normal. Wir arbeiten nun in alle Richtungen intensiv daran, alle gewonnenen Erkenntnisse auszuwerten und einzuordnen“, fasst Christian das Wochenende zusammen und wird um das Fazit von Rolf ergänzt:

„Es waren schwierige Bedingungen. Man braucht sich nur anschauen, wie es beispielsweise den beiden Siegern vom Saisonauftakt an diesem Wochenende erging. Auch sie haben in diesem extrem engen und umkämpften Feld Positionen gehabt, die direkt in unserem Umfeld lagen. Ich denke, das zeigt, dass es nicht an uns liegt, sondern an der hohen Leistungsdichte im Feld. Da sind es Kleinigkeiten, die dich komplett durch das Feld wirbeln. Wir haben von unserer Seite jedenfalls über das gesamte Wochenende alles gegeben und sind fehlerlos geblieben.“

Nun richten Christian und Rolf ihren Blick wieder ganz klar nach vorn. Für den bayerischen Lamborghini-Werksfahrer steht am kommenden Wochenende die Reise nach Brands Hatch auf dem Programm. Dort tritt er mit GRT im Blancpain GT Sprintcup an. Mitte Mai sind Rolf und Christian in der Langstreckenausgabe der Blancpain GT Endurance Series wieder gemeinsam an der Renstrecke unterwegs- dann auf dem Traditionskurs von Silverstone.