Sonntag, 30. April 2017
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WSK
09.02.2017

RL-Competition-Piloten mit Pech in den Fluten von Adria

Nach dem sehr erfolgreichen WSK Champions Cup in Adria reiste Robin Landgraf mit seinem Team am 1. Februar 2017 erneut ins italienische Adria, um dort an der ersten Veranstaltung zur WSK Master Series teilzunehmen. Nachdem es beim Champions Cup noch trocken war, zeigte sich das Wetter in Italien am ersten Februar-Wochenende von seiner unangenehmsten Seite. Dauerregen und widrigste Streckenbedingungen machten allen Teilnehmern und deren Betreuern zu schaffen.

Die beiden RL-Piloten Marius und Lilly Zug zeigten sich jedoch unbeeindruckt und präsentierten sich auch unter diesen Bedingungen äußerst konkurrenzfähig und schnell.

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Marius belegte in seinen Vorläufen in der OK-Junior-Klasse zwar die Plätze sechs, vier und wieder sechs, musste allerdings auch einen Ausfall im zweiten Heat auf seinem Konto verbuchen. Dies bedeutete in der Addition Platz neun für sein Prefinale. Nach einer hektischen Anfangsphase drehte sich ein Konkurrent und rutschte direkt in vor Marius´ Kart, was für ihn das Aus bedeutete. Dass Marius im Prefinale der einzige Pilot war, der das Tempo des späteren, überlegenen Siegers mitgehen konnte und die zweitschnellste Rennrunde markierte, konnte nur bedingt trösten.

Das Prefinale von Marius´ Schwester Lilly verlief ähnlich unglücklich. Nachdem sich Lilly über teilweise wirklich tolle Heats in dem mit 85 Teilnehmern unglaublich stark besetztem Feld erst für das Prefinale qualifizieren musste, war sie schon auf dem Weg in Richtung Finale. Mit einer beherzten Fahrt waren es nur noch wenige Runden bis zum Ziel und dem heiß ersehnten Finaleinzug. Doch dann streikte ihre Zündung und Lilly musste ihr Kart abstellen.

Robin Landgraf sagte zusammenfassend: „Wir haben ein unglaublich schwieriges Wochenende erlebt. Trotz den widrigen Bedingungen waren beide Fahrer toll unterwegs. Marius hatte sogar erneut den Speed, um auf das Podium zu fahren, was bei diesen Bedingungen von ihm bisher keiner erwartet hatte. Lilly hätte fast die Sensation geschafft und sich für das Finale der Minis qualifiziert. Am Ende sind wir leider mit leeren Händen da gestanden, aber so ist der Motorsport halt. Nun bereiten wir uns auf das nächste Rennen in Castelletto vor.“