Freitag, 20. Oktober 2017
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VLN
11.10.2017

Securtal Sorg Rennsport: Viermal Podium bei VLN 8

Der achte und vorletzte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring war für Securtal Sorg Rennsport einer der erfolgreichsten. Auch wenn Klassensiege knapp verpasst wurden und ein Fahrzeug unschuldig als Totalschaden endete. „Unsere Mannschaftsleistung war klasse“, freute sich Daniel Sorg. „Vor allem bei den wechselnden Witterungsbedingungen haben unsere Fahrer fehlerfrei agiert.“

Mit einem zweiten und einem dritten Platz war Doppelstarter Torsten Kratz am erfolgreichsten. Bei den Produktionswagen bis 3000 cm teilte sich der Wahl-Österreicher das Cockpit im BMW M3 E36 mit Dominik Thiemann (Lemgo) und Kevin Totz (Brakel). Das Trio führte zeitweise, büßte aber auch etwas Zeit wegen eines ABS-Problems ein. Platz zwei von 12 Startern war dennoch der verdiente Lohn.

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Zusammen mit Oskar Sandberg (Insul) lenkte Kratz den BGStechnic-BMW 325i bei den Produktionswagen bis 2500 ccm auf Rang drei. Nach einem Reifenplatzer im Training musste das Duo das Rennen von weit hinten aus in Angriff nehmen. Die Aufholjagd im Feld der 18 Starter führte bis aufs Podium vor. Mit dem Schaltwerk Bikes-BMW 325i kamen Inge Hansesaetre (NO), Olaf Meyer (Verden) und Jochen Schnuck (Kirchlinteln) auf Platz zehn.

In der Klasse der Produktionswagen bis 3500 ccm gab es für den Sorg-Porsche Cayman S mit Platz zwei bei fünf Startern das beste Saisonergebnis. Nicolas Griebner (GB), Kevin Warum (Schweitenkirchen) und Philipp Hagnauer (CH) konnten in einem spannenden Finish den Dritten um 13,6 Sekunden hinter sich lassen. In der Porsche Cayman Cup-Klasse unterstützten erstmals die beiden Esten Erki Koldits und Roul Liidemann Stammfahrer Stefan Beyer (Neustadt/Aisch). Die Drei kamen auf den vierten Platz von neun Startern.

Für einen weiteren zweiten Platz sorgte im BMW M235i Racing Cup (18 Starter) Solist Heiko Eichenberg. „Mister Zuverlässig“ aus Fritzlar musste sich im fruit2go-BMW dem amtierenden Meister Michael Schrey (Wallenhorst) nur um 24,1 Sekunden geschlagen geben. Marco Timbal (Schweiz) und Henrik Bollerslev (DK) fuhren im Schwesterfahrzeug auf den zehnten Rang.

Nach nur rund acht Kilometern der ersten Runde war die Fahrt für Guido Wirtz (CH) und Felix Günther (Velbert) zu Ende. Im Streckenabschnitt Aremberg löste ein Klassenkonkurrent eine Dreier-Kollision aus. Wirtz wurde regelrecht von der Strecke geschossen und flog über die Leitplanken in den FIA-Zaun. Gottlob blieb der Wahl-Schweizer unverletzt, das Fahrzeug hat vermutlich nur noch Schrottwert. In der Meisterschaftstabelle liegt Heiko Eichenberg jetzt als bester Securtal Sorg-Pilot auf dem 13. Rang bei 848 Gewerteten. Oskar Sandberg folgt auf dem 16. Rang.


12h Spa-Francorchamps: Platz zwei für Cup-BMW

Parallel zum VLN-Rennen fand im belgischen Spa-Francorchamps erstmals ein 12h-Rennen statt. In der mit sieben Fahrzeugen gut besetzten BMW M235i Cup-Klasse verpassten Seth Thomas, Dan Rogers, Chris Wadle (alle USA) und James Colborn (GB) den Klassensieg nur um knapp 19 Sekunden. „Das war ein Krimi, leider nicht mit dem besseren Ende für uns“, sagte Benjamin Sorg. „Alle vier Piloten und die gesamte Mechaniker-Mannschaft haben einen Riesenjob abgeliefert. Und das auf einer der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt.“