Montag, 23. Oktober 2017
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Rallye Allgemein
25.05.2017

Peugeot in Lydden Hill beim Rallycross-Jubiläum

Zum fünften Lauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft reist das Team Peugeot Hansen nach Lydden Hill. Auf dem englischen Traditionskurs wurde vor 50 Jahren das erste Rallycross-Event überhaupt ausgetragen. Sébastien Loeb und Timmy Hansen wollen ihre Serie mit drei Podestplätzen in Folge weiter fortsetzen.

Kenneth Hansen (Teamchef): „Ich habe viele Erinnerungen an Lydden Hill. Als Fahrer erlebte ich dort einige großartige Momente, aber auch einige, die weniger schön waren. Ich denke, dass die Strecke unserem Chassis liegt, und ich bin gespannt, wie wir uns im Vergleich mit unseren Konkurrenten schlagen. Das Wetter könnte eine entscheidende Rolle spielen und die Pläne aller Teams durcheinanderbringen. Wir sind aber gut präpariert und hoffen, den Sieg einzufahren, den wir in Belgien nur knapp verpasst haben.“

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Sébastien Loeb (Peugeot 208 WRX #9): „Lydden Hill ist eine Rennstrecke, die ich sehr mag. Sie ist ziemlich schnell und beinhaltet einige schwierige Drifts, wie zum Beispiel jenen in der ersten Kurve. Man kommt mit ziemlich viel Speed aus der Kurve heraus, muss anschließend aber sofort wieder hart bremsen. Ich hoffe, dass ich nach meinem enttäuschenden Wochenende in Belgien wieder in die Spur finde.“

Timmy Hansen (Peugeot 208 WRX #21): „Lydden Hill ist einer meiner Lieblingskurse. Als ich vom Rundstreckensport zum Rallycross gewechselt bin, habe ich sofort gemerkt, dass diese Strecke perfekt zu meinem Fahrstil passt, insbesondere weil man dort häufig sehr spät bremsen muss. In Lydden Hill habe ich zudem mein erstes Event als vollwertiger Rallycross-Fahrer bestritten. Ich war immer sehr schnell, aber ein Sieg ist mir noch nicht gelungen. Diese Lücke möchte ich diesem Jahr gern schließen.“

Kevin Hansen (Peugeot 208 WRX #71): „Lydden Hill ist ein Hochgeschwindigkeitskurs, der vor 50 Jahren Austragungsort des ersten Rallycross-Events überhaupt war. Meine Vorfreude, auf so einem traditionellen Kurs zu fahren, ist riesig. Meine Erinnerungen an Lydden Hill sind durchaus positiv. Ich habe mich im vergangenen Jahr für das Finale qualifiziert. Einen Dank möchte ich an meine Mechaniker richten, die mein Auto nach meinem Überschlag in Belgien rechtzeitig repariert haben. Ich möchte mich mit einem Topresultat erkenntlich zeigen.“