Dienstag, 12. Dezember 2017
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Kartsport Allgemein
04.03.2017

Achim Beule: „Ich habe immer schon mit Sodi geliebäugelt”

Beule-Kart zählt zu den renommiertesten Kartsport-Unternehmen in Deutschland. Die Firma um Achim Beule ist nicht nur Betreiber des Motodroms in Hagen, sondern auch seit über 40 Jahren im Kart-Rennsport und -Handel bekannt. Dabei hat sich seit der Firmengründung 1976 einiges getan. Seit 2015 ist der Name Beule-Kart eng mit der Marke Sodi verbunden. Die Partnerschaft mit dem französischen Karthersteller stellt einen Meilenstein in der Geschichte Beule-Karts dar. Motorsport XL sprach mit Achim Beule über die Zusammenarbeit mit den Franzosen ...
 
2015 hast den Deutschland-Import für Sodi übernommen ...
„Genau. Seit 2015 sind wir offizieller Deutschland-Importeur für Sodi. Ich habe immer schon mit Sodi geliebäugelt und ursprünglich schon 2005 Verhandlungen aufgenommen. Es hat dann aber tatsächlich zehn Jahre gedauert, bis wir zusammen gekommen sind. Dabei spielte es natürlich eine wichtige Rolle, dass wir die Exklusivrechte für den deutschen Markt haben.”
 
Über Jahre war Sodi eher selten bis überhaupt nicht in Deutschland vertreten. Wie hat sich dies seit deiner Zusammenarbeit mit Sodi geändert?
„Ich habe immer gedacht: ‘Was für eine Schande, dass niemand diese Marke vertreibt’. Das Produkt war international immer bekannt und erfolgreich. Allerdings muss man auch sagen, dass Sodi sportlich selbst eine Wellen-ähnliche Strategie definiert hat und man sich jetzt in  Stufe 3.0 befindet – es ist quasi der dritte große Angriff. Wir sind froh, dass wir hiervon seit zwei Jahren ein Teil sind, denn die Resonanz ist richtig gut: fast alle Testfahrten haben bei uns auch zum Kauf geführt – so etwas habe ich bei anderen Produkten nie erlebt. Unser Rennteam – das Beule-Kart Racing Team – ist mit Sodi ebenfalls gewachsen und noch breiter aufgestellt. Eigentlich ist Sodi mittlerweile in allen deutschen Meisterschaften und Klassen zu finden. Das hat der Marke sicherlich auch zu einem neuen Standing in Deutschland verholfen. Zudem weiten wir nach und nach das Händlernetzwerk aus. Als jüngsten Sodi-Vertriebspartner begrüßen wir die Firma Kartshop Ampfing. Die Erfahrung von Torsten Kostbade und die Anbindung zur Kartbahn in Ampfing bereichern unser Netzwerk ungemein. Neben dieser südlichen Station suchen wir aber noch weitere Partner für Standorte im Norden oder Osten.”
 
Was hat dich an Sodi überzeugt beziehungsweise was zeichnet das Sortiment aus?
„Eindeutig die Qualität. Die Produkte sind unglaublich hochwertig und präzise gefertigt. Der Standard ist extrem hoch und die Qualität zu jeder Zeit gleich. Dazu sind die Karts einfach zu fahren und haben meiner Meinung nach die beste Bremse auf dem Markt. Außerdem sind der Service und der Support bei Sodi unvergleichlich. Nur ein Beispiel: Es gibt zu jedem Kart eine Montage-Anleitung beziehungsweise eine Gebrauchsanweisung mit Set-Up-Beschreibungen. Das zeugt von einem Grundverständnis, das im Kartsport völlig untypisch ist. So etwas kennt man sonst nur aus der Auto-Industrie. Die Sodikart-Gruppe ist nicht nur ein Hersteller, sondern ein Global-Player mit vielen Betätigungsfeldern: Mit der Ersatzteil-Sparte ITAKA, der Bekleidungsmarke BOX'S, der Event-Firma 3MK sowie der Renn- und Leihkart-Produktion ist Sodikart womöglich das weltgrößte Unternehmen in der Kart-Industrie. Sodikart deckt einfach alle Bereiche ab, wovon wir als deutscher Vertriebspartner natürlich profitieren.”

 

Das ausführliche Interview lesen Sie in der April-Ausgabe von Motorsport XL, die am 30. März 2017 im Handel erhältlich ist.