Donnerstag, 27. April 2017
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
Blancpain
20.04.2017

Eine hohe Messlatte für HTP Motorsport

Das Autodromo Nazionale di Monza bildet am Wochenende den Schauplatz des Saisonauftaktrennens zum Blancpain GT Series Endurance Cup 2017. Im legendären „Hochgeschwindigkeitstempel“ östlich von Mailand messen sich insgesamt 53 zum Großteil exzellent besetzte GT3-Fahrzeuge beim ersten der insgesamt fünf Langstreckenrennen innerhalb der Blancpain GT Series. Das Team HTP Motorsport ist bei dem 3-Stunden-Rennen auf dem 5,8 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs im Königlichen Park von Monza gleich mit vier Mercedes-AMG GT3 am Start.

Die Speerspitze der Mannschaft aus Altendiez in der Pfalz, die im Vorjahr sowohl Fahrer- als auch Teamtitel in der Blancpain GT Series erringen konnte, bildet das Fahrzeug mit der Startnummer 84, das unter der Bewerbung des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport läuft. Im Cockpit agieren die beiden Auftaktsieger des Blancpain GT Series Sprint Cup in Misano, Maximilian Buhk (24, Reinbek) und Franck Perera (33, Frankreich), sowie der schwedische Team-Neuzugang Jimmy Eriksson (26). Im HTP-Boliden mit der 85 sind der Österreicher Dominik Baumann (24), der Schwede Edward Sandström (38) und der erst 19-jährige Bonner Fabian Schiller im Einsatz. Den dritten Mercedes-AMG GT3, der unter der Flagge des MANN-FILTER Team HTP Motorsport mit der Startnummer 48 antritt, teilen sich die Deutschen Kenneth Heyer (37, Wegberg) und Patrick Assenheimer (24, Heilbronn) mit dem Niederländer Indy Dontje (24).

Anzeige
Alle drei Fahrzeuge sind im „Pro Cup“ gemeldet, in dem sich Profirennfahrer mit dem FIA-Status Platin, Gold und Silber messen. Darüber hinaus setzt HTP Motorsport im Blancpain GT Series Endurance Cup einen vierten Mercedes-AMG GT3 ein, dem in der so genannten Pro-Am-Wertung gute Chancen einzuräumen sind. Hier bilden Profis mit ambitionierten Amateurrennfahrern eine Fahrerbesatzung. Im HTP-Wagen mit der Startnummer 86 sind dies der zweimalige Supercup-Vizemeister Damien Faulkner (40) aus Irland sowie die beiden Amerikaner Mike Skeen (30) und Michael Avenatti (46). Während der in der NASCAR-Hochburg in Charlotte/North Carolina beheimatete Skeen viel Erfahrung aus seinen Renneinsätzen unter anderem in der IMSA-, GrandAm- und TransAm- Serie mitbringt, stellt der Kalifornier Avenatti, ein erfolgreicher Rechtsanwalt aus Los Angeles mit FIA-Bronze-Status, den klassischen Gentleman Driver dar. 

„Auch in diesem internationalen Top-Feld sind wir mit unseren Fahrern sehr gut aufgestellt. Mit dem Sieg beim Auftakt zum Blancpain GT Series Sprint Cup in Misano und der daraus folgenden Tabellenführung für Maxi und Franck haben wir uns selbst natürlich die Messlatte enorm hoch gelegt. Zu erwarten, dass uns Ähnliches auch in Monza gelingt, wäre vermessen. Langstreckenrennen folgen anderen Gesetzen. Mit einer perfekten Teamleistung und den Qualitäten des Mercedes-AMG GT3 sollten wir aber hoffentlich in der Lage sein, erneut ein Wörtchen im Kampf um die Top-Positionen mitzureden.“ 

Der Start zum 3-Stunden-Rennen von Monza erfolgt am Sonntag (23. April) um 14.45 Uhr.