Dienstag, 24. Oktober 2017
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ADAC Kart Masters
05.10.2017

Maximilian Kannegießer verpasst Top-Fünf um Haaresbreite

Nach den vielen unglücklichen Rennen zu Jahresbeginn, wollte Maximilian Kannegießer nun beim Saisonfinale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf noch einmal glänzen. Mit zwei neunten Plätzen und satten Punkten hat er sein Ziel erreicht, auch wenn er die Top-Fünf in der Meisterschaft um Haaresbreite verpasste. 

Im vergangenen Rennen des ADAC Kart Masters lief es für Maximilian richtig rund: Der X30 Senior fuhr in Oschersleben in die Pokalränge. Beflügelt von seiner tollen Leistung reiste der 15-Jährige mit viel Vorfreude zum Finale nach Bayern. Auf dem 1.190 Meter langen Prokart Raceland in Wackersdorf startete Maximilian dann auch gleich gut in das Rennwochenende. Bei Sonne und toller Kulisse setzte er mit Platz sechs im Zeittraining ein erstes Ausrufezeichen. 

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Dann holte ihn aber eine schlechte Erfahrung ein: Im ersten Heat musste der Schützling von RMW Motorsport einen Ausfall hinnehmen. Als Siebter im zweiten Durchgang betrieb er aber Schadensbegrenzung und sicherte sich noch Startplatz 16 für das erste Finale. „Nach dem guten Qualifying hatte ich mir natürlich mehr ausgerechnet, nun heißt es morgen voll zu attackieren“, schaute Maximilian auf die Endläufe.

Und er ließ seinen Worten Taten folgen. Kart um Kart kämpfte sich der Hesse nach vorne und war beim Fallen der Zielflagge Neunter. Diese Position verteidigte er dann auch im zweiten Finale. „Ohne den Ausfall wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen. Trotzdem habe ich gut gepunktet, leider hat es im Gesamtklassement ganz knapp nicht zu den Pokalrängen gereicht. Mit dem sechsten Rang darf ich trotzdem zufrieden sein. Ein großer Dank an meine Partner Shift2Passion und Sonic Equipment für deren Support im Saisonverlauf“, fasste der Rimbacher zusammen.

Nächste Woche geht es für den Nachwuchspiloten bereits weiter. Beim Bundesendlauf gilt er als Sieger des Westdeutschen ADAC Kart Cup als einer der Favoriten auf den Titel. Das Saisonfinale des ADAC Kart Masters war da hilfreich: „Das Rennen ist ebenfalls in Wackersdorf. Ich habe mich hier gut präsentiert und konnte mich auf die Strecke einstellen. Beim Bundesendlauf möchte um die Podestränge kämpfen.“