Donnerstag, 27. Juli 2017
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12h Sebring
17.03.2017

BMW Team RLL in Sebring wieder im GTLM-Einsatz

Bei der 65. Auflage der 12 Stunden von Sebring (US) will sich das BMW Team RLL stärker präsentieren als noch beim Start in die IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) in Daytona (US). In der Frühphase der zweiten Saison mit dem BMW M6 GTLM in Nordamerika hat das Team hart gearbeitet, um wieder die Voraussetzungen für gute Ergebnisse zu schaffen – so wie etwa im vergangenen Jahr in Sebring. Damals hatte das BMW Team RLL die Plätze eins und zwei im Qualifying sowie Rang zwei im Rennen belegt.

Das BMW Team RLL ist Ende Januar bei den 24 Stunden von Daytona mit dem achten Platz des von John Baldessari gestalteten 19. BMW M6 GTLM Art Car in die Saison gestartet. Das Fahrzeug wurde von Bill Auberlen (US), Alexander Sims (GB), Augusto Farfus (BR) und Bruno Spengler (CA) gefahren. Nachdem der BMW M6 GTLM mit der Startnummer 19 jetzt in den vorzeitigen Ruhestand gegangen ist und seine neue Rolle als permanenter Teil der BMW Art Car Collection eingenommen hat, wird er in Sebring durch einen neuen BMW M6 GTLM mit der Startnummer 25 ersetzt. Auberlen, Sims und Kuno Wittmer (CA) kommen im Cockpit zum Einsatz. Am Steuer des BMW M6 GTLM mit der Startnummer 24 wechseln sich John Edwards (US), Martin Tomczyk (DE) und Nick Catsburg (NL) ab.

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Der traditionsreiche „Sebring International Raceway“ und das 12-Stunden-Rennen hatten 1975 die Bühne für den ersten BMW GT-Sieg überhaupt in den USA sowie für vier weitere GT-Klassenerfolge 1997, 1998, 2011 und 2012 geboten. Einen Gesamtsieg feierte 1999 der Prototyp BMW V12 LMR.

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Seit Beginn unserer Partnerschaft mit BMW haben wir dieses Rennen einige Male gewonnen. Im vergangenen Jahr waren wir mit dem BMW M6 GTLM in seiner ersten Saison auf dem Podium, was großartig war. Mit Blick auf unsere Geschichte hier und das letzte Jahr habe ich das Gefühl, dass wir ziemlich positiv in dieses Rennen gehen können. Sebring ist mit Abstand das härteste Rennen der Saison. Es geht vor allem ums sportliche Überleben. Es gab im Feld einige Anpassungen der Balance of Performance, vor diesem Hintergrund haben wir grundsätzlich ein gutes Gefühl – und die Hoffnung auf ein problemloses Rennen. Wir lieben es immer, nach Sebring zu gehen. Es ist das historischste Langstreckenrennen, das wir in unserem Kalender haben. Dort zu gewinnen war für mich persönlich immer etwas sehr Spezielles. Wir freuen uns auf das Wochenende und werden schauen, was wir erreichen können.“

Die 65. Auflage der 12 Stunden von Sebring wird am Samstag, 18. März, um 10.40 Uhr Ortszeit (15.40 Uhr MEZ) gestartet.