Montag, 29. Mai 2017
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12h Mugello
18.03.2017

Scuderia Praha Ferrari führt nach Teil 1 der 12h Mugello

Der Scuderia Praha Ferrari 488 GT3 (#11, Jiri Pisarik/Josef Král/Matteo Malucelli) liegt nach dem ersten Teil der 12h Mugello an der Spitze des Feldes.

Beim Fallen der Zielflagge nach den ersten vier Stunden kreuzte der Forch Racing powered by Olimp Porsche 991 GT3 R (#29, Robert Lukas/Marcin Jedlinksi/Patrick Eisemann) die Ziellinie auf Rang zwei mit einer Minute Rückstand auf die Führenden. Die Zeitabstände werden in der Startaufstellung für die Fortsetzung des Rennens am heutigen Samstag allerdings geschlossen. Der drittplatzierte Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 (#21, Franz Konrad/Marco Mapelli/Giorgio Maggi/Christopher Zöchling) liegt schon zwei Runden zurück. Durch unterschiedlichste Strategien haben aber selbst die überrundeten Autos noch ein Wort im Siegeskampf mitzusprechen.
 
Die Führenden der A6-Am Klasse liegen drei Runden hinter der Gesamtspitze. Mit Rang sechs insgesamt hat der GP Extreme Renault RS01 FGT3 (#27, Frederic Fatien/Jordan Grogor/Tiziano Carugati) die Nase knapp vor dem Hofor-Racing Mercedes-AMG GT3 (#1, Michael Kroll/Chantal Kroll/Roland Eggimann/Kenneth Heyer/Christiaan Frankenhout). Mit einer Runde Rückstand ist ihnen der GRT Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 (#963, Mark Ineichen/Christoph Lenz/Roberto Pampanini/Milos Pavlovic) noch dicht auf den Fersen.
 
Nach den ersten vier Stunden führen drei Porsche in der SP2 Klasse. Der Porsche Lorient Racing Porsche 991 Cup (#64, Philippe Polette/Frédéric Lelievre/Pascal Gibon/Christophe Bourret) liegt vor dem Speed Lover Porsche 991 Cup (#78, Pierre-Yves Paque/Jean-Michel Gerome/Christian Kelders), der sich noch in der gleichen Runde befindet. Das zweite Auto von Porsche Lorient Racing, der Porsche 991 Cup (#65, Jean-François Demorge/Alain Demorge/Gilles Blasco/Frédéric Ancel), folgt mit einer Runde Rückstand auf dem dritten Rang.
 
Die ersten Drei in der Klasse 991 entsprechen noch immer dem Ergebnis aus dem Zeittraining. Der Olimp Racing by Lukas Motorsport Porsche 991 Cup (#67, Christopher Bauer/Stanislav Jedlinski/Robert Lukas/Igor Walilko) führt vor dem MSG Motorsport Porsche 991 Cup (#92, Philipp Sager/Luca Rettenbacher/Christopher Zöchling). Mit einer Runde Rückstand reihte sich der PROsport Performance Porsche 991 Cup (#85, Charles Putman/Charles Espenlaub/Joe Foster) auf Position drei ein.
 
Der SP3-GT4 Pole Setter, die Nova Race Ginetta G55 GT4 (#227, Luca Magnoni/Philippe Salini/Luca Rangoni), schnappte sich die Klassenspitze vom JR Motorsport BMW E90 (#114, Bob Herber/Martin Lanting) zurück, nachdem sich Martin Lanting ins Kiesbett herausgedreht hatte. Mit zwei Runden Rückstand reihte sich der JR Motorsport BMW auf Platz zwei wieder ein. Der Besaplast Racing Audi TTRS (#233, Franjo Kovac/Milenko Vokuvic/Tomáš Pekař) kam als Dritter ins Ziel, hat aber schon neun Runden auf den Spitzenreiter verloren.
 
Der Bonk Motorsport Audi RS3 LMS TCR (#115, Hermann Bock/Max Partl) duellierte sich mit dem NKPP Racing by Bas Koeten Racing SEAT Leon TCR V3 (#125, Gijs Bessem/Harry Hilders/Bas Koeten) um die Spitze der TCR Klasse. Mit nur zwei Minuten verbleibender Fahrzeit schlug Gijs Bessem in Kurve acht in die Mauer ein und verschaffte dem Bonk Motorsport Audi ein Polster von drei Runden.
 
Das einzige Auto in der CUP1 Klasse, der Bonk Motorsport BMW M235i Racing Cup (#145, Axel Burghardt/Jürgen Meyer/Michael Bonk/Matthias Schrey), ging Gefahren aus dem Weg und erreichte Gesamtrang 44.
 
In der Schlussphase übernahm der Stanco&Tanner Motorsport Renault Clio III (#112, Andy Stanco/Armando Stanco/Luigi Stanco/Stefan Tanner) die Führung in der Klasse A2 vom Team Eva Solo/K-Rejser Peugeot RCZ (#171, Jacob Kristensen/Jan Engelbrecht/Henrik Sørensen).
 
Das Rennen wird heute um 10:00 Uhr fortgesetzt. Während der nächtlichen Pause sind Arbeiten an den Autos nicht erlaubt. Außerdem müssen die Autos mit der Spritmenge weiterfahren, die nach dem heutigen ersten Teil noch im Tank ist. Die Autos mit geringer Tankfüllung dürften bei frühen Boxenstopps einige Minuten einbüßen. Den überrundeten Autos mit vollen Tanks stehen dann alle Möglichkeiten offen, früh Boden gut zu machen.

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