Sonntag, 17. November 2019
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USCC
13.08.2015

Christopher Haase fährt auf Platz sechs

Auf einer der schönsten und bekanntesten Rennstrecken Nordamerikas ging am vergangenen Wochenende der siebente von zehn Läufen zum United SportsCar Championship (USCC) über die Bühne – und wie schon im Vorjahr konnte Audi-Pilot Christopher Haase seine Begeisterung über die Berg- und Tal-Bahn in Wisconsin nicht verbergen: „Es ist einfach eine sensationelle Strecke, verhältnismäßig lang, sehr schnell, wundervoll in die Landschaft eingebettet – ich liebe es, hier zu fahren.“
 
Nach den beiden ersten Trainingsfahrten schlug sich das auch noch im Ergebnis nieder: Haase und sein Teamkollege Dion von Moltke platzierten den Audi R8 LMS auf den Plätzen eins im ersten und zwei im zweiten Training. Leider zeigte sich dann aber bereits im dritten Training, dass es in dieser Tonart vermutlich nicht weitergehen würde: „In den ersten beiden Trainings war es nass, da hat das Auto – wie ich es vom R8 gewohnt bin – toll funktioniert, war ausbalanciert und super zu fahren“, so Haase. „Im Trockenen war auch alles gut, aber die Mitbewerber einfach zu schnell, so gesehen war die vierte Startposition viel besser, als wir das erwartet hatten.“
 
Die Mannschaft von Paul Miller Racing, die das gesamte Wochenende über fehlerfrei arbeitete, versuchte dann bis zum Rennstart alles – doch auch wenn die Strategie des Teams anfangs aufging und man zwischenzeitlich sogar bis auf Platz zwei aufschließen konnte, so hatte man am Ende doch keine Chance auf eine Podiumsplatzierung, wie Christopher Haase zusammenfasst: „Zu Beginn des Rennens war die Performance okay. Zur Renn-Halbzeit haben die Mitbewerber das Tempo aber noch einmal verschärft, und ab da konnten wir nicht mehr mithalten. Zudem war unsere Strategie eine andere und so mussten wir Sprit sparen – was in den letzten eineinhalb Stunden für mich sehr schwierig war. Ich musste früher schalten, früher vom Gas gehen und später bremsen, das Auto länger rollen lassen, um einen Tankstopp einzusparen. Leider ging unsere Rechnung am Ende nicht auf, auch wenn wir unser Bestes gegeben haben. Immerhin gab’s für den sechsten Platz wichtige Punkte und jetzt liegen wir nur zwei Zähler hinter den Führenden in der GTD-Wertung des USCC-Gesamtklassements. Drei Rennen kommen ja noch und wir werden alles geben, um am Ende des Jahres ganz vorne zu sein!“