Dienstag, 5. Juli 2022
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Renault Clio Cup
24.03.2015

Pascal Eberle – Schnellster bei Generalprobe

In rund vier Wochen, vom 24. bis 26. April 2015, geht der Renault Clio Cup Central Europe in Oschersleben in seine zweite Saison. Am Montag, den 23. März 3015, testeten zahlreiche Fahrer und Teams zur Vorbereitung auf dem Hockenheimring. Vizemeister Pascal Eberle (Steibel Motorsport) war nach rund sechs Stunden Fahrzeit der Schnellste. 
 
Mit einer Bestzeit von 1:57.934 Minuten unterbot der Schweizer die schnellste Rennrunde vom Finallauf 2014 an gleicher Stelle um eineinhalb Sekunden. Seine Landsmänner, René Leutenegger und Reto Wüst (beide Wüst Motorsport), beschlossen hinter Eberle den Testtag. Weitere bekannte Namen wie Tomas Pekar, Andreas Stucki, Roland Schmid, Fredy Suter und Daniel Nyffeler nutzten die Generalprobe für den Auftakt am letzten April-Wochenende.
 
Sebastian Steibel (Steibel Motorsport) gewann in der vergangenen Saison mit dem älteren Clio R.S. III Cup-Auto die Junior-Wertung. Dieses Jahr tritt der Sohn des Teamchefs Claus Steibel mit dem aktuellen Clio R.S. IV Cup Fahrzeug an. Beim Test in Hockenheim saß Steibel erstmals hinter dem Steuer seines neuen Arbeitsgeräts und beschloss den Tag auf Rang neun. „Die Umstellung zum neuen Auto ist sehr groß. Zum Schluss konnte ich noch die Zwei-Minuten-Marke durchbrechen. Das hat noch sein müssen. Das Feingefühl für die Bremse kommt langsam. Man muss deutlich stärker bremsen. Ich freue mich, dass ich, erstmals seit dem Finale 2013, wieder mit aktuellem Material fahre. Deshalb erhoffe ich mir Resultate in den vorderen Top-Ten“, so Sebastian Steibel.
 
Unmittelbar davor lag der Neueinsteiger Marcin Slobodzian. Der Pole fuhr bislang zwei Jahre Bergrennen in Polen und versucht sich 2015 erstmals auf der Rundstrecke. „Es lief ganz gut, aber wir müssen noch sehr viel mehr fahren. Das war heute unsere erste Ausfahrt mit dem Auto. Letztes Jahr beim Bergrennen bin ich mit einem Mitsubishi Evo 9 gefahren. Das ist ja etwas ganz anderes. Ich muss mich also noch umgewöhnen“, sagte Marcin Slobodzian.
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