Dienstag, 20. August 2019
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ROTAX Grand Finals
17.11.2015

Starke Schweizer am Weltfinale in Portugal

Die Rotax Max Challenge Grand Finals 2015 auf dem Kartodromo International Algarve in Portimao (Portugal) gingen am Samstag, 14.11.2015 bei sommerlichen Temperaturen zu Ende und die Schweizer Weltfinalisten haben sich wacker geschlagen und hart gekämpft.

Enttäuschung für Julien Apotheloz
Apotheloz war super in das Weltfinale gestartet und konnte mit einer Bestzeit ein Ausrufezeichen setzen. Doch bald machte sich Ernüchterung breit, denn der junge Zürcher wurde von den Sport-Kommissären für nicht regel-konforme Teile bestraft. Daher musste er die Vorläufe jeweils von hinten in Angriff nehmen, was das ganze Unterfangen natürlich nicht einfach gestaltete. So kam es dann auch, dass er sich nicht aus eigener Kraft für das Pré-Finale qualifizieren konnte und musste sich im Hoffnungslauf beweisen. Von Startplatz 27 raste Apotheloz noch auf 14! Trotzdem blieb diese Leistung unbelohnt, da sich in einem Hoffnungslauf nur die ersten 6 Fahrer ein Ticket für den Finaleinzug sichern.

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Tolle Leistung von Giuliano Cucciolillo
Cucciolillo fühlte sich von Anfang an wohl und war dementsprechend immer in einer guten Ausgangslage und bei der Musik. Die Vorläufe gelangen ihm und er konnte sich immer im vorderen Bereich behaupten.  Die Highlights waren eine schnellste Rennrunde sowie dann am Samstag der Einzug ins Finale mit einem sensationellen 3. Platz. Im Finale dann war das Ziel der Truppe Cucciolillo ganz klar ein Platz in den Top 10, was sich dann aber als schwieriger herausstellte, als angenommen. Gestartet als 14. im Finale fiel der Aargauer immer weiter zurück, was schlussendlich im 24. Rang resultierte.

Kategorie DD2 Master: Alessandro Glauser vertritt die Schweiz
Glauser, der für seine akribische Herangehensweise und seinen eher aggressiven Fahrstil bekannt ist, konnte mit diesen Eigenschaften Schritt für Schritt in den Vorläufen dem Finaleinzug näher kommen . Zurückgeworfen durch ein Motorenproblem in der Einführungsrunde im 1. Lauf, musste sich Alessandro durch das Feld pflügen. Mit einer super Leistung holte er sich dann auch am Freitag absolut verdient das Ticket für den Finaleinzug, wo er dann am Samstag am Pré-Final von Platz 16 starten durfte. Allerdings lief es im Pré-Final nicht wie erwartet und durch einen Crash fiel der Innerschweizer auf Platz 29 zurück. Das Finale war dann geprägt durch harte Fights und er konnte sich immer weiter nach vorne arbeiten. Doch seine starke Leistung wurde durch Rückschläge im Rennen nicht belohnt und schlussendlich landete er auf dem 28. Schlussrang.

Kategorie DD2: Mit Yannik Brandt und Philipp Seewer zwei Schweizer am Start
Die Portugal-Woche für die zwei Zürcher war alles andere als einfach. Sie hatten es schwer im dichten Feld, bei welchem auch Ex-F1-Pilot Rubens Barrichello am Start war. Viele Piloten innerhalb einer Zehntelsekunde waren keine Seltenheit auf dem Zeitentableau. Bei den Vorläufen waren die beiden im hinteren Mittelfeld zu finden, wobei Brandt seine Erfahrung vom letztjährigen Weltfinale (Kategorie Junior) nicht nutzen konnte und zu allem Übel noch in einen Crash verwickelt wurde. Im Hoffnungslauf wurde Brandt dann 10. und Seewer, das erste Mal an einem Weltfinale, nur 19., doch auch hier ist ein Platz unter den ersten 6 Pflicht um weiterzukommen.