Freitag, 27. November 2020
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Kartsport Allgemein
13.12.2015

Kartrennen auf eisigem Untergrund

Die meisten Kartpiloten fahren in Hallen oder bereiten sich im Fitnessstudio auf die neue Saison vor, wenn es schneit und stürmt. Doch einige ganz Harte trauen sich auch auf’s blanke Eis. Im stark besetzten Internationalen-Allgäu-Alpen-Pokal (IAAP) – einer Rennserie für ambitionierte Hobbyfahrer – stellen sich Fahrer aus Österreich, Italien und Deutschland den Herausforderungen des glatten Untergrunds. Neben diversen Motorrad-, Gespann- und Autoklassen stehen auch 2016 wieder zwei Klassen für Karts in der Ausschreibung der Rennserie.
 
Die Junioren gehen auf ADAC-Jugendkarts mit 200 ccm Viertaktern auf die „Zeitenhatz“ im Eisoval. In der Rennkartklasse wagen sich die Älteren auf das rutschige Geläuf. Für den nötigen Grip sorgen dabei meist weit über 200 in mühevoller Handarbeit eingezogene Nägel pro Reifen. Umgebaute Schaltkarts mit potenten Motocrossmotoren geben hier grundsätzlich den Ton an. Es sind aber auch extrem schnelle Viertaktern und sogar ein Doppelmotorkart mit zwei Rotax FR 125 am Start.
 
Für die 31. IAAP-Saison sind ab Januar 2016 diverse Veranstaltungen eingeplant. Die Motorsportclubs in Leutkirch (Baden-Württemberg), Steingaden (Oberbayern), Aschau, Kitzbühl, Weißenbach und Obergricht (alle Tirol) werden sich der Herausforderung stellen und wieder Eisovale für diese besonderen Winterevents in nächtelanger Arbeit in den dann hoffentlich reichlich vorhandenen Schnee „zaubern“. 
 
In der Juniorklasse wird Vorjahresmeister Korbinian Gast (MSC Weißenbach) versuchen seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Bei den Rennkarts stellt sich „Dominator“ Christian Metsch (MSC Steingaden) auch diesmal wieder der starken Konkurrenz. Seine beiden Hauptgegner aus der letzten Saison in Form von „Vierrradroutinier“ Meinrad Gast (MSC Weißenbach) und dem stürmischen „Motorradprofi“ Patrick Lepnik (MSC Steingaden) stehen schon in den Startlöchern und warten auf eine neue Chance.