Sonntag, 21. Juli 2019
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24h Paul Ricard
11.07.2015

Thomas Jäger holte Pole Position

Mit einer Rundenzeit von 2:06,390 Minuten stellte Thomas Jäger den Ram Racing-Mercedes-Benz SLS AMG auf die Pole Position bei den 24 Stunden Paul Ricard in Le Castellet.

Startplatz zwei ging an Matteo Malucelli, der im Scuderia Praha-Ferrari 458 Italia GT3 1,003 Sekunden Rückstand auf den Pole-Sitter hatte. Aus der zweiten Reihe gehen der SPS Automotive Performance-Mercedes SLS AMG mit Lance David Arnold als Dritter und der Flügeltürer von HP Racing mit Jeroen Bleekemolen als Vierter ins Rennen.

Jäger fuhr seine Zeit zum Ende des Zeittrainings, nachdem Malucelli bereits an die Box gefahren war. Bleekemolen trumpfte zum Schluss ebenfalls stark auf und verbesserte die Zeit seines Teams erheblich, aber dennoch reichte es nicht für eine Position in der ersten Startreihe. Nicolas Armindo, schnellster im Freien Training, führte im HB Racing Team Herberth-Porsche 997 GT3 R am Anfang die Zeitenliste an, fiel aber im weiteren Trainingsverlauf auf Rang vier zurück. Insgesamt lagen die Zeiten der fünf schnellsten Autos in der Spitzenklasse A6 weniger als zwei Sekunden auseinander.

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Die Zeit von 2:11,660 Minuten von Dimitri Enjalbert im Ruffier Racing-Porsche mit der Startnummer 17 reichte für die Pol -Position in der 997-Klasse, die ausschließlich aus Porsche-Fahrzeugen besteht. Die Zeit hatte Bestand, trotz mehrerer Attacken des mehrfachen GT-Champions Emmanuel Collard. Dieser verbesserte sich im Crubilé Sport-Porsche immer mehr, musste sich aber mit Rang zwei zufrieden geben. Luca Rettenbacher, der sich beim 12-Stunden-Rennen in Zandvoort stark in Szene setzten konnte, startet im MSG-Motorsport-Porsche mit der Startnummer 51 als Dritter in der 997-Klasse. 

Olivier Gomez sicherte sich mit einer Schlussattacke im GC Automobile GC 10 die Pole in der SP2-Klasse mit einer Zeit von 2:17,537 Minuten. Alban Varuti war im GC des Team Alten am Anfang des Trainings vorne, aber Probleme mit einem Rad waren der Grund, dass er sich nicht mehr gegen Gomez wehren konnte. Startplatz drei in der Klasse SP2 ging an Zdeno Mikulasko im ARC Bratislava-Porsche 997 Cup S.

Für alle anderen Klassen gab es ein eigenes Zeittraining. In jeder Klasse gab es spannende Kämpfe mit mehreren Positionswechseln. Schnellster in der Klasse SP3 war letztendlich Torsten Kratz im Securtal Sorg Rennsport-BMW E92 M3 mit einer Zeit von 2:20,823 Minuten, die er am Ende des Trainings fuhr. Fredrik Blomstedt ging im Nova Race-Ginetta G50 lange Zeit in Führung, belegte letztendlich aber Rang zwei. Die Zeit von 2:21,020 Minuten für Sébastien Dussoillet im Seat Leon Cup Racer sicherte dem lokalen französischen Team Motorsport Development die Pole-Position in der Klasse A3T. Trotz einer Schlussattacke konnte das Team Memac Ogilvy Diuel Racing im SEAT Leon Cup Racer mit der Nummer 95 die Spitzenposition von Dussoillet nicht mehr gefährden.

Schon früh im Training fuhr Bernd Küpper im Hofor-Küpperracing-BMW E46 M3 mit der Startnummer 75 eine Zeit von 2:25,429 Minuten, die als Spitzenmarke in der Klasse A5 nicht mehr angegriffen wurde. In der CUP1-Klasse für BMW M235i