Mittwoch, 11. Dezember 2019
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24h Dubai
09.01.2015

Spannender Kampf um die Führung in der ersten Stunde

Um 14.00 Uhr Ortszeit schwenkte Seine Hoheit Scheich Juma al Maktoum die Nationalflagge der Vereinigten Arabischen Emiraten und schickte damit das Feld von 89 Autos bei der diesjährigen zehnten Auflage der Hankook 24H DUBAI auf die Reise. Bei einigen Zwischenfällen in den gestrigen Trainingssitzungen wurden manche Autos so stark beschädigt, dass sie nicht mehr am Rennen teilnehmen konnten.

Die Marke von 89 Autos am Start bedeutet dennoch ein Rekord-Starterfeld für das erste internationale Langstreckenrennen des neuen Kalenderjahres. Seine Exzellenz Dr. Mohammed Ben Sulayem, Vize-Präsident der FIA und Präsident des Automobil- und Touring-Clubs der Vereinigten Arabischen Emiraten (ATCUAE) war ebenfalls beim Start des Rennens vor Ort.

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Die erste ‚Code-60’, eine Neutralisierung bei der kein Fahrer im Durchschnitt schneller als 60 km/h fahren darf, wurde bereits während der ersten Runde des Rennens ausgerufen, nachdem der Nova Race-Ginetta (#167, Vescovi/Ferri/Gentili/Fletcher) Öl auf der Strecke versprüht hatte und dann zum Stillstand gekommen war. Nach 30 Minuten wurde das Rennen wieder freigegeben. In der folgenden halben Stunde gab es einen spannenden Kampf um die Spitze zwischen Pole-Sitter Martin Ragginger im FACH-AUTO-TECH-Porsche (#12, Klohs/Ragginger/Richter/Müller) und Yelmer Buurman im schnellsten der beiden Black Falcon-Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#2, Al Faisal/Haupt/Buurman/Webb). Unmittelbar vor Ende der ersten Rennstunde übernahm Buurman die Spitze. Wenige Minuten später drehte sich der deutsche Fahrer Kenneth Heyer im Hofor Racing-Mercedes-Benz (#9, Kroll/Heyer/Frankenhout/Eggimann/Rehfeld) und traf die Leitplanken. Das führte zur zweiten ‚Code-60’, damit die Teile von der Strecke entfernt werden konnten.    

Nach einer Rennstunde führt der Ferrari 458 Italia des Teams Dragon Racing aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (#88, Jawa/Grogor/Griffin/Barff) in der Klasse A6-Am. Das bestplatzierte Porsche-Cup-Auto ist der Black-Falcon-Porsche (#26, Fjordbach/Sawa/Al Faisal/Weishaupt). Der GC Automobile-GC 10 V8 (#150, Varutti/Pontais/Thiel/Amrouche) führt in der Klasse SP2, der Optimum Motorsport-Ginetta (#163, Hankey/Yoluc/Ellis/Barwick) ist vorner in der Klasse SP3. Der bestplatzierte Tourenwagen ist der JR-Motorsport-BMW (#77, Herber/Lanting/Gill/Jaffray) als Spitzenreiter in der A5-Klasse. Der SEAT Leon Supercopa des lokalen Teams Memac Ogilvy Duel Racing (#95, Moutran/Moutran/Moutran/Quaife) führt in der Klasse A3T, der Besaplast Racing Team-Mini (#86, Kovac/Lestrup/Jordan/Littig) belegt Platz eins in der Klasse A2. Führendes Auto in der CUP1-Klasse ist der BMW M235i des MPB Racing Team (#74, Henkola/Kuhs/Henzel/Müller).