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USCC
24.07.2014

BMW-Team RLL startet in die zweite Saisonhälfte

Vertrautes und doch Neues erwartet das BMW-Team RLL beim siebten Lauf der United SportsCar Championship (USCC) 2014. Das Rennen wird auf dem legendären „Indianapolis Motor Speedway“ (US) ausgetragen, der in diesem Jahr umgebaut wurde. So weist der Kurs im Infield, das zusammen mit Teilen des Speedway-Ovals die Gesamtstrecke bildet, Veränderungen auf.

Der „Brickyard Grand Prix“ war 2012 und 2013 ein Rennen der Grand-Am-Serie. Bill Auberlen (US) und John Edwards (US) waren in diesem Rahmen zweimal in Indianapolis am Start. Aufgrund der Veränderungen an der Strecke betritt das Duo wie das gesamte BMW-Team RLL Neuland.

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Auberlen teilt sich das Cockpit des BMW Z4 GTLM mit der Startnummer 55 wieder mit Andy Priaulx (GB), während Edwards gemeinsam mit Dirk Müller im Auto mit der Nummer 56 antritt. Auberlen und Priaulx belegen in der GT-Fahrerwertung der USCC punktgleich mit einigen weiteren Piloten den zweiten Platz. Ihr Rückstand auf die Spitze beträgt aktuell 19 Zähler. Edwards und Müller sind Fünfte. In der Herstellerwertung liegt BMW aktuell mit zehn Punkten Rückstand auf dem dritten Platz.

Von 2000 bis 2007 war Indianapolis Gastgeber für den US-Grand-Prix der Formel 1. Der Umbau an der Strecke wurde in diesem Jahr fertiggestellt. Der Kurs ist nun 3,925 Kilometer lang und hat 14 Kurven. Der „IndyCar Grand Prix of Indianapolis“ war das erste Rennen, das auf dem neuen Layout ausgetragen wurde. Der „Brickyard Grand Prix“ startet am Freitag, den 25. Juli, um 17:45 Uhr Ortszeit.

Stimmen vor dem Rennen

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Die Verantwortlichen am Indianapolis Motor Speedway haben mit dem neuen Layout fantastische Arbeit geleistet. Das IndyCar-Rennen war großartig und ich glaube, dass das IMSA-Rennen genau so gut wird. Die Strecke hat im Infield einige interessante Kurven, aber die Hauptgerade ist sehr, sehr lang. Es wird ein schwieriges Rennen für uns, aber wir werden weiter unser Bestes geben und sehen, was für uns möglich ist.“

Bill Auberlen: „Die vergangenen beiden Rennen waren hart für uns und Indy wird nicht einfacher. Es hat sich in Mosport bemerkbar gemacht, dass unser Top-Speed niedriger ist als bei der Konkurrenz. Andy und ich müssen in jeder einzelnen Runde konzentriert zu Werke gehen und dafür sorgen, dass unsere Nummer 55 so weit vorn wie möglich fährt.“

Andy Priaulx: „Indy ist eine weitere neue Herausforderung für mich, da ich auf dieser Strecke noch nie zuvor gefahren bin. Bei den bisherigen Rennen hat meine Vorbereitung gut funktioniert, also werde ich daran nichts ändern. Mir ist klar, dass die Corvettes seit Le Mans beinahe unangreifbar sind, aber wir hoffen, dass wir die Lücke bald schließen und im Kampf um die Meisterschaft weiter mitmischen können. Bill und ich werden alles geben, um das Titelrennen spannend zu halten.“

John Edwards: „Ich habe in Indy mein allererstes Formel-1-Rennen gesehen und das hatte großen Anteil daran, dass ich Rennfahrer geworden bin. Ich denke, dass das neue Layout dem BMW Z4 GTLM helfen wird, da es nun zusätzliche Kurven gibt, wo wir sonst mit Vollgas geradeaus gefahren wären. In Mosport ist uns ein gutes Rennen gelungen, doch in Sachen Speed hatten wir noch einen Rückstand auf die Spitze. Seitdem gab es Anpassungen in der Balance of Performance und wir werden sehen, wie sich diese am Wochenende auswirken werden. Auch wenn Dirk und ich zu Beginn der Saison in zwei Rennen Pech hatten, sind die Abstände zwischen den Plätzen zwei und sieben in der Meisterschaft immer noch sehr klein. Wir werden also richtig attackieren, um in der Fahrerwertung weiter nach vorn zu kommen.“

Dirk Müller: „Indy wird eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich war noch nie beim Indy 500 und ich freue mich schon darauf, in die Heimat dieses großartigen Rennens zu kommen. Wir haben uns Videos vom IndyCar-Rennen im Mai angesehen und wissen, dass wir hart arbeiten müssen, wenn wir ein gutes Ergebnis holen möchten. Denn die Strecke wird sicherlich unseren Mitbewerbern entgegenkommen.“