Montag, 16. September 2019
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FIA WEC
02.12.2014

Proton Competition holt Platz drei in der Teamwertung

Wieder ein großartiger Erfolg für Proton Competition in FIA WEC: Christian Ried, Khaled Al Qubaisi und Klaus Bachler holten im Finale in São Paulo mit ihrem Porsche 911 RSR den vierten Platz und sichern damit den dritten Rang in der Teamwertung der Klasse GTE-Am. Es war vorerst das Abschiedsrennen der WEC in Brasilien, Interlagos taucht 2015 nicht mehr im Kalender auf.

Nach der Zieldurchfahrt waren sich definitiv alle einig: Es war das härteste Sechs-Stunden-Rennen des Jahres. Bedingt durch die hohen Temperaturen speziell zu Beginn äußerst anstrengend für die Fahrer, die noch dazu durch die relativ kurze Streckenlänge ständig im Verkehr auf der Hut sein mussten. Es war höchste Konzentration gefragt.

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Aber Chris, Khaled und Klaus meisterten ihre Aufgabe ausgezeichnet und sicherten dem Team mit der achten Zielankunft im achten Rennen den dritten Platz in der Teamwertung der Meisterschaft. Ein toller Erfolg für das einzige deutsche Privatteam in dieser hoch qualifizierten und hart umkämpften Weltmeisterschaft. Klaus Bachler fuhr wie immer den Start und konnte sich kontinuierlich nach vorne arbeiten. Der Steirer war nach einer Penalty aus dem Training von ganz hinten ins Rennen gegangen und schien aber schon sehr bald sogar auf Platz drei der Zeitenliste auf. Auch Khaled Al Qubaisi und Christian Ried leisteten sich nicht den geringsten Fehler. Kurz vor Rennende noch ein Schock, als Matteo Cressoni im AF Corse Ferrari kurz vor Start und Ziel bei hoher Geschwindigkeit mit dem Porsche LMP1 von Mark Webber kollidierte. Glücklicherweise blieben beide Fahrer unverletzt, das Rennen wurde dann unter einer Safety-Car-Phase zu Ende gefahren.

„Es war am Anfang schwierig bei diesen hohen Temperaturen zu fahren, noch dazu gab es jede Menge Zwischenfälle auf der Strecke. Wir hatten ein super Auto und ausgezeichnete Boxenstopps. Alle Fahrer waren konstant und fehlerfrei. Die letzten Wochen mit den Reisen von Japan über China und Bahrain bis Brasilien waren für alle anstrengend und eine große Herausforderung. Wir freuen uns, dass wir bei allen Rennen ohne Zwischenfälle gut ins Ziel gekommen sind. Das beweist außerdem, dass wir als Team richtig zusammengewachsen sind. Jetzt sind wir allerdings durchwegs happy mit dem dritten Platz der Teamwertung unserer Klasse“, sagt Christian Ried abschließend.