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ROTAX MAX Challenge
19.09.2013

M-Tec Praga Racing Team gewinnt Vizemeisterschaft

Auf dem Flughafengelände in Hahn machte das M-Tec Praga Racing Team am vergangenen Wochenende (15.09.2013) Station, um mit zehn Piloten das Finale der ROTAX MAX Challenge 2013 in Angriff zu nehmen. Dabei konnte der Kader des Praga-Importeurs erneut überzeugen und fuhr neben zahlreichen Podestplätzen ebenso beachtliche Erfolge in der Meisterschaftswertung nach Hause ...

Lucas Wawrzyniak setzte seine positive Entwicklung auch beim Finale fort. In der am stärksten besetzten Klasse MAX-Cup etablierte er sich fest im Bereich der Top-Ten. Nach Rang acht im Zeittraining brachte er selbige Position im Prefinale nach Hause und steigerte sich im Finale noch einmal auf Position sieben. Damit feierte er sein bestes RMC-Wochenende und beendete die Saison auf einem soliden elften Platz der Meisterschaft.

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Auch die Dame im Team, Sophia Menzenbach, konnte ihre Formkurve zum Finale steigern. Mit den Plätzen sieben und sechs stellte sie eine neue persönliche Bestleistung im Feld der JUNIOR-Cup-Fahrer auf, die ihr den zehnten Rang in der Meisterschaft bescherte. Ihre Teamkollegen Sascha Richter und Kevin Kraus erlebten derweil ein durchwachsenes Wochenende. Während Kraus die letzten Rennen des Jahres als Zwölfter und 14. abschloss, musste Richter im Prefinale als 17. einen Rückschlag in Kauf nehmen. Dennoch kämpfte sich der Wesselinger im Finale noch auf einen versöhnlichen zehnten Schlussrang nach vorne. Die beiden JUNIOR-World-Speerspitzen Pascal Drewing und Maximilian Schmitt bewiesen beim Finale ihr Können auf ganzer Linie. Im Doppelpack fuhren sie in beiden Läufen als Dritter (Drwing) beziehungsweise Vierter (schmitt) ins Ziel. Drewing durfte sich aber nicht nur über Platz drei in den Rennen freuen, sondern auch im Gesamtklassement jubeln, wo er ebenfalls Rang drei nach Hause fuhr und Teamkollege Schmitt auf den undankbaren vierten Platz verwies.

Mit Spannung blickte das Team auf die Rennen der Klasse MAX-World, immerhin hatten sowohl Maikel Splithoff als auch Christopher Friedrich noch theoretische Chancen auf den Gesamtsieg. Die beste Ausgangslage verschaffte sich Friedrich mit dem zweiten Startplatz. Doch genau dieser sollte dem Griesheimer zum Verhängnis werden. Die schlechtere Außenbahn, warf den ehemaligen Weltfinalteilnehmer am Start zum Prefinale weit zurück. Auch wenn sich Friedrich wieder bis auf Platz drei nach vorne kämpfen konnte, verlor er wichtige Punkte, die er auch mit dem sehr guten zweiten Platz im Finale nicht mehr gutmachen konnte. Auch Stallgefährte Splithoff konnte den Titelkampf nicht maßgeblich beeinflussen. Im Zeittraining noch auf Platz sieben liegend, ging es in den Rennen aufwärts. Er sah als Fünfter und Dritter die Zielflagge. Auch wenn es am Ende für keinen der Praga-Piloten zum Titel reichte, stellen der Vizetitel Friedrichs und der dritte Gesamtrang Splithoffs dennoch eine starke Gesamtleistung dar. Nicht weniger als sieben der zwölf möglichen Laufsiege gingen 2013 auf das Konto des M-Tec-Gespanns.

Last but not least gab es auch aus dem Feld der DD2-World ein erfreuliches Abschlussergebnis zu vermelden. Maurice Schiwy konnte beim Saisonfinale noch einmal sein Können unter Beweis stellen. Als Siebter des Zeittrainings konnte er sich im Prefinale auf Platz sechs verbessern. Im entscheidenden Finale behauptete er sich mit einer großen Portion Kampfgeist gegen die Konkurrenz und wurde dafür mit dem Sprung auf das Podium belohnt. Für Patrick Weinstock lief es derweil nicht nach Plan. Mit den Plätzen 21 und 20 blieb er unter seinen Möglichkeiten. Immerhin konnte er die Saison mit einem respektablen 15. Platz im Gesamtklassement beschließen.

Teamchef Manfred Haufe zeigte sich nach dem Saisonabschluss erleichtert: „Die RMC-Saison 2013 war bestimmt die schwerste, die wir je hatten. Wir haben einige Neuzugänge und Klassenumsteiger im Team gehabt, die erst ihren Platz finden mussten, bevor sie zum Saisonende auch die Lorbeeren ernten konnten. Zudem mussten wir zum Saisonbeginn noch auf Christopher Friedrich verzichten, was uns wichtige Punkte – wenn nicht sogar den Titel in der Klasse MAX-World – gekostet hat. Auch wenn es dieses Jahr erstmals in unserer Teamgeschichte nicht zu einem Gesamtsieg gereicht hat, bin ich voll und ganz mit der Gesamtleistung zufrieden. Mit Pascal Drewing haben wir den dritten Platz in der Klasse JUNIOR-World eingefahren und in der MAX-World-Klasse stellen wir mit Christopher Friedrich den Vizemeister und mit Maikel Splithoff den Drittplatzierten. Unsere Fahrer gehören nach wie vor zur absoluten Spitze und das Material von Praga ist ein Garant für Siege. Das hat nicht zuletzt auch unser Partnerteam, Nintendo Team Scheider bewiesen, aus dessen Reihen der MINI-Meister Maximilian Krupper und der JUNIOR-Cup-Vizemeister Luis Glania kommen."