Montag, 16. September 2019
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Mini Trophy
02.10.2013

Saisonfinale endet für Dirk Lauth mit Vizemeistertitel

Durchwachsenes Saisonfinale für Dirk Lauth in der Mini Trophy im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring. Vor 41.000 Zuschauern erlebte der Berliner zwei Rennen, bei denen er die Top-Ten jeweils knapp verfehlte. Im ersten Rennen, das Lauth vom elften Startplatz in Angriff nehmen konnte, ging es zunächst  nach vorne, ehe in der fünften Runde der Motor seinen Dienst versagte.

Nachdem er zahlreiche Plätze verlor, nahm Lauth wenig später die Aufholjagd auf und kämpfte sich immerhin drei Ränge zurück. Nach dem 30-minütigen Rennen belegte er den 13. Platz. „Das Ergebnis ist schlecht, wenn der Mensch alles gibt, aber die Technik wieder versagt“, war der Berliner anschließend enttäuscht.

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Das zweite Rennen, das zugleich den letzten Wertungslauf der Mini Trophy überhaupt darstellte, lief für Dirk Lauth nach einem sehr gutem Start und dem Gewinn von vier Positionen gut an. Nach einer Safety-Car-Phase, die durch einen Unfall zu Beginn des Rennens ausgelöst wurde, geriet der Berliner nach einem Schaltfehler hingegen in Bedrängnis und verlor wiederum Positionen. Das folgende ‚Alles oder nichts'  führte zu einem spektakulärem High-Speed-Dreher in der Spitzkehre und leider nicht mehr zu Positionsveränderungen – es blieb beim zwölften Rang. „Ein besseres Rennresultat und noch einmal ein Podium zum Abschluss der Saison hatte ich mir schon erhofft, aber es passte zum Gesamtbild der Saison 2013“, zog der Pilot von Racing4Friends eine erste Bilanz.

Dennoch reichte es für Dirk Lauth nach seinem furiosen Saisonstart, den Vizemeistertitel in der Gentleman-Wertung zu erringen. Dabei lag er nur zwei Punkte hinter seinem Teamkollegen Steven Fürsch, der in diesem Jahr ebenfalls für Racing4Friends ins Lenkrad griff. „Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende und damit leider auch die zehnjährige Ära der Mini Trophy. Einen Riesendank an alle Beteiligten, besonders an mein Team ‚Racing4Friends‘ und meine Sponsoren“, sagte Dirk Lauth, der seit 2008 auf einem Mini R56 Challenge, der „Nummer 44“, startet. „Damit diese von vielen Fans geliebten Renn-Minis auch weiterhin in packenden Zweikämpfen im Rahmen des ADAC GT Masters zu bestaunen sind, gibt es Gespräche sie in einer eigenen Division in die ADAC Procar-Rennserie zu integrieren. Ein Plan von dem wohl die Mini-Rennfahrer und die ADAC Procar gleichermaßen profitieren würde.“