Sonntag, 29. November 2020
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ADAC GT Masters
30.09.2013

Mario Farnbacher beim Saisonfinale im Pech

Beim Saisonfinale des ADAC GT Masters am vergangenen Wochenende vom 27. bis 29. September 2013 in badischen Hockenheim war Farnbacher Racing-Pilot Mario Farnbacher vom Pech verfolgt: Trotz überzeugender Performances reichte es für den Porsche 911 GT3 R-Fahrer bei den letzten beiden Meisterschaftsläufen im Jahr 2013 nicht zum erhofften Highlight.

Die Performance des 21-Jährigen im Freien Training sah zunächst vielversprechend aus. Auch im Qualifying lief es noch gut für Farnbacher und seinen Schweizer Teamkollegen Philipp Frommenwiler: Für Rennen eins sicherten sie sich einen starken sechsten Startplatz und auch im Rennen selbst legte der Lichtenauer eine großartige fahrerische Performance hin.

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Jedoch warf ein zu kurzer Boxenstopp, der mit einer Durchfahrtsstrafe geahndet wurde, das erfolgreiche Duo weit nach hinten. Letzten Endes überquerte Farnbacher die Ziellinie als Elfter. Nach dem Rennen zeigte sich Farnbacher dementsprechend enttäuscht: „Wir haben leider eine Strafe nach einem zu kurzen Boxenstopp bekommen, das hat unser Rennen komplett verdorben. Ohne die Strafe wären wir heute sicherlich Vierte geworden." Das zweite und letzte Rennen der Saison 2013 ging Farnbacher von der zwölften Startposition aus an. Im Rennen kam der 21-jährige Lichtenauer, trotz einer überzeugenden fahrerischen Leistung, nicht über einen 19. Platz hinaus. Grund dafür war ein zusätzlicher Boxenstopp wegen eines Feuers am Porsche 911 GT3 R. Nach dem eher durchwachsenen Wochenende in Hockenheim beendete Farnbacher seine Saison, die von Höhen und Tiefen geprägt war, auf einem starken zwölften Gesamtrang in der Meisterschaft.

Alles in allem zeigte sich Farnbacher mit seiner Performance in der ADAC GT Masters-Saison 2013 zufrieden und blickt 2014 zuversichtlich entgegen: „Die Pace war so ziemlich immer da, aber wir hatten oft Pech dieses Jahr. Sieben Nuller sind leider nicht so leicht auszugleichen. Nächstes Jahr wird wieder neu angegriffen und dann wird es besser.“