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VLN
26.10.2012

LMS Engineering und Dunlop greifen nach dem VLN-Titel

In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird am kommenden Samstag (27. Oktober, Start: 12.00 Uhr) der letzte Lauf des Jahres ausgetragen. Dabei greifen LMS Engineering und Dunlop nach dem prestigeträchtigen Titel in der populären Langstreckenserie. Die Piloten Christian Krognes (Norwegen), Dominik Brinkmann (Dortmund) und Ullrich Andree (Köln) haben beim Saisonfinale auf der Nordschleife beste Chancen auf die VLN-Krone.

In der VLN-Junior-Trophy liegen die Youngster Brinkmann (20 Jahre) und Krognes (21 Jahre) ebenfalls auf Titelkurs. „Wir müssen unsere Klasse gewinnen,“ sagt LMS-Teamchef Andreas Lautner. „Nur dann sind wir sicher und in der Lage aus eigener Kraft die Meisterschaft zu gewinnen.“

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Die Mannschaft aus dem Westerwald dominiert mit dem Dunlopbereiften Volkswagen Scirocco GT24 die Klasse SP3T (VLN-Specials über 1.600 ccm bis 2.000 ccm mit Turbolader). Das Trio Krognes/Brinkmann/Andree konnte bisher sieben Siege in der stark besetzten und hart umkämpften Klasse einfahren, musste jedoch beim dritten VLN-Lauf (Motorschaden) und in Rennen sechs (Unfall) bereits zwei Ausrutscher hinnehmen. Da in der Tabelle zwei Streichergebnisse berücksichtigt werden, ist nun ein Sieg beim Saisonfinale Pflicht.

Geeignete Dunlop-Rennreifen auch für kühle Temperaturen

Beim vorigen Lauf gelang der Startnummer 330 der Klassensieg, obwohl Startfahrer Christian Krognes in der ersten Runde in eine Kollision verwickelt wurde. Die Folgeschäden sind inzwischen behoben, der Rennwagen für den alles entscheidenden VLN-Lauf optimal vorbereitet. „Alles ist auf Stand gebracht“, so Lautner, der weiß, dass Reifenpartner Dunlop für jede Witterung einen geeigneten Reifen zur Verfügung stellen kann. „Wir werden auf der Hinterachse diesmal wohl auf eine weichere Mischung zurückgreifen. Die Hinterachse läuft bei unserem Fronttriebler ja eigentlich nur mit, sodass dort nicht so hohe Reifentemperaturen wie auf der Vorderachse realisiert werden können. Mit der weicheren Mischung können wir jedoch hinten leichter höhere Reifentemperaturen erzielen und so niedrige Außentemperaturen kompensieren.“

Premiere: P4/5 Competizione auf Dunlop

Beim letzten VLN-Rennen des Jahres gibt es eine Premiere auf Dunlop: Der P4/5 Competizione von James Glickenhaus wird zum ersten Mal mit dem „Flying D“ auf der Flanke in der Grünen Hölle starten. Bereits im Vorfeld des zehnten VLN-Rennens waren im italienischen Imola Testfahrten mit dem Unikat, das eigens für die Einsätze auf der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt gebaut wurde, erfolgreich absolviert worden. Ins Lenkrad des einzigartigen Superportwagens werden am Samstag Nicola Larini, Fabrizio Giovanardi (beide Italien) und Manuel Lauck (Lebach) greifen.

Schubert Motorsport sagt noch einmal Ja zum Ring

Darüber hinaus kehrt Schubert Motorsport zum Saisonabschluss noch einmal zurück auf die Nordschleife. Der langjährige Dunlop-Partner bringt zwei BMW Z4 GT3 an die Traditionsstrecke in der Eifel. Besetzt mit Nordschleifen-Experte Uwe Alzen (Betzdorf) und seinen beiden Fahrerkollegen von Uwe Alzen Automotive, Philip Wlazik (Gladbeck) und Niclas Kentenich (Neuss), ist die Startnummer 19 ein heißer Kandidat für einen Platz auf dem Siegerpodium. Des Weiteren gibt es beim VLN-Finale ein Wiedersehen mit dem BMW-Sportcoupé im legendären „Sag Ja zum Ring“-Design.

Im Schwesterfahrzeug #20 debütiert Stefan Landmann (Österreich), der gemeinsam mit Peter Posavac (Essen) und Abdulaziz Al Faisal (Saudi-Arabien) das Vier-Stunden-Rennen in Angriff nimmt. „Reifenpartner Dunlop wird uns wieder hervorragend unterstützen“, sagt Schubert-Teammanager Stefan Wendl. „Das wahrscheinlich kühle Wetter am Wochenende gibt uns die Gelegenheit, Reifen für eben diese Bedingungen zu testen.“

Drei Dunlop-bereifte AMG-Mercedes SLS GT3 am Start

Dunlop-Entwicklungspartner ROWE Racing wird beim Saisonfinale zum ersten Mal mit insgesamt drei Mercedes-Benz SLS AMG GT3 antreten. Michael Zehe (Flörsheim-Dalsheim), Marko Hartung (Wallroda) und Roland Rehfeld (Blankenfelde) gehen mit der Startnummer sechs ins Rennen. Den Dunlop-bereiften Flügeltürer mit der Nummer sieben pilotieren Jan Seyffarth (Querfurt-Leimbach) und Alexander Roloff (Berlin).

Die Cockpitarbeit der Startnummer 21 teilen sich der frisch gebackene ALMS-Champion Klaus Graf (Dornhan) und Thomas Jäger (München), Test- und Entwicklungsfahrer von AMG. Die Zielsetzung ist eindeutig: Das Team will beim VLN-Finale noch einmal ganz oben auf das Podium.
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