Dienstag, 17. September 2019
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Formula LO
28.06.2012

Freddy Killensberger Dauergast auf dem Podium

Auch beim dritten Wochenende der Formula LO präsentierte sich Freddy Killensberger als Dauergast auf dem Siegerpodium. Der als Tabellenführer in der Rookiewertung angereiste Nachwuchsrennfahrer bewies erneut seine Stärke und bestätigte als bester Deutscher Teilnehmer seine Klasse durch zwei gute Platzierungen.

Die imposante Anlage des EuroSpeedway Lausitzring in der Nähe von Dresden bot bei angenehmen Temperaturen ein volles Starterfeld mit über 20 Fahrzeugen. Killensberger sicherte sich im Zeittraining die dritte Position und konnte diese beim Start zum ersten Rennen erfolgreich verteidigen. Mit seinem Formel BMW FB02 bot sich der engagierte Youngster packende Zweikämpfe mit Fahrzeugen anderer Klassen und fightete sogar mit den schnelleren Formel Renaults. Letztendlich kam er als Dritter in seiner Klasse ins Ziel.

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Auch fürs zweite Rennen holte sich der GU-Racing Pilot im Qualifying den dritten Rang. Der erst 16-jährige behielt im hektischen Startgetümmel die Übersicht und schnappte sich gleich in der ersten Kurve die zweite Position. Trotz der starken Konkurrenz machte Freddy auch unter Druck keinen Fehler, zeigte sehenswerte Überholmanöver, baute seinen Vorsprung zunehmend aus und sicherte sich als jüngster Teilnehmer der Serie den zweiten Platz.

Vor der nun anstehenden kurzen Sommerpause liegt Freddy Killensberger auf einem sicheren zweiten Rang in der Gesamtwertung. Unangefochten baute er seine Führung jedoch in der Rookiewertung aus. Der Rennzirkus zieht weiter im August ins benachbarte Tschechien / Most.

„Das Wochenende hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin mit meinen Ergebnissen hoch zufrieden. Der Lausitzring ist ein beeindruckende Anlage. Besonders gefreut hat es mich, das einige meiner Fans die weite Anreise auf sich genommen haben. Die freie Zeit bis zum nächsten Rennen werde ich nutzen, um weiterhin hart zu trainieren,“ resümierte der Wortelstettener Nachwuchspilot im Gespräch mit den Medien.

Freddy fühlt sich sehr wohl im GU-Racing Team, bei dem auch schon der mexikanische Formel 1-Fahrer Sergio Perez seine Karriere im Formel BMW begann.