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ATS Formel 3 Cup
12.12.2012

ArtLine plant Wiedereinstieg im ATS Formel 3 Cup

Mit ArtLine plant ein ehemaliges Team den Wiedereinstieg in den ATS Formel-3-Cup. In der kommenden Saison will die nun in Deutschland beheimatete Mannschaft um Teammanager Andrey Stepanoff sowohl in der Hauptwertung als auch in der ATS Fromel-3-Trophy antreten. Insgesamt rechnet man mit mindestens drei Fahrzeugen, die in Deutschlands schnellster Formel-Rennserie eingesetzt werden sollen.

Bereits in den Jahren 2009 und 2010 war das Team ArtLine sehr erfolgreich in der ATS Formel-3-Trophy unterwegs. Mit Sergey Chukanov und Riccardo Brutschin feierte man den Titelgewinn. Auffällig war damals schon der Einsatz des von ArtLine Engineering eigen entwickelten und gebauten Monoposto mit dem Namen ArtTech. Dieses Fahrzeug wurde in der Zwischenzeit weiterentwickelt und steht nun für den Einsatz in der Trophy-Wertung erneut bereit.

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Das Hauptaktionsgebiet sieht Teamchef Shota Abkhazava allerdings in der zentralen Wertung ATS Formel-3-Cup: „Wir würden gerne zwei Dallara F311 mit der Volkswagen-Power-Engine an den Start bringen. Derzeit stehen die Zeichen dafür nicht schlecht. Wir verhandeln mit einigen Fahrern.“ ArtLine geht 2013 ins 14. Jahr der Teamgeschichte. In dieser Zeit konnte man vier Mal den Formel-3-Titel in Russland gewinnen – unter anderem mit Vitaly Petrov, dem derzeitigen Formel 1-Piloten. Fünf Mal kam auch der Vize-Champion aus dem Team ArtLine. Vor allem pflegt man einen sehr engen Draht zu Mikhail Aleshin, der 2010 die Renault World Series gewinnen konnte.

Mit dem neuen Teamstandort in Deutschland, man hat kürzlich moderne Hallen in Hofheim/Lampertheim bezogen, unterstreicht ArtLine die konkreten Pläne, 2013 im ATS Formel-3-Cup anzutreten.