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15.03.2012

Stefan Mücke zuversichtlich vor Auftakt der WEC

Voller Zuversicht blickt Sportwagen-Pilot Stefan Mücke dem Auftakt der FIA World Endurance Championship (WEC) am Samstag (17. März) in Sebring/USA entgegen.

Auf der legendären Strecke im sonnigen Florida (derzeit rund 30 Grad Celsius) steigt bei der 60. Auflage des 12-Stunden-Rennens der erste von insgesamt acht Rennen der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft. Der 30-jährige Berliner teilt sich das Cockpit des von einem 4,5 Liter V8 Motor angetriebenen Vantage GTE mit seinen Aston-Martin-Werksfahrer-Kollegen Darren Turner (Großbritannien) und Adrian Fernandez (Mexiko). Höhepunkt für das Trio wird mit dem Vantage das 24-Stunden-Rennen von Le Mans Mitte Juni sein.

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„Wir haben in der vergangenen Woche drei sehr gute Testtage in Road Atlanta hinter uns gebracht und dabei sehr viele Kilometer abgespult“, sagt Stefan Mücke. „Und auch die Tests am Montag und Dienstag (12./13. März) in Sebring haben weitere Fortschritte gebracht. Der Vantage wird immer schneller.“ Mit dem völlig neuen Auto seien zwar im ersten Rennen Podestplätze eher unwahrscheinlich. Aber: „Wir sind vom Setup her gut vorangekommen und werden vom Speed her im Laufe der Saison vorn mitmischen können. Das Auto fühlt sich gut an“, sagt Stefan Mücke, der im Vorjahr zusammen mit Darren Turner im DBR9 Vize-Weltmeister in der GT1 World Championship wurde.

Das erste Ziel für Sebring lautet nach den Worten des Berliners, nach den zwölf Stunden die Zielflagge zu sehen. „Wir nutzen Sebring zugleich als Vorbereitung für den Saisonhöhepunkt in Le Mans Mitte Juni, wo das 24-Stunden-Rennen als dritter WEC-Lauf ansteht“, erklärt Stefan Mücke, der in der GTE-Pro-Klasse fährt. Bei seinem zweiten Auftritt in Sebring kann er auf positive Erinnerungen aus dem Jahr 2010 zurückgreifen. Dort fuhr Stefan Mücke im LMP1-Renner als bester Benziner als Dritter aufs Podest. Jetzt muss er sich allerdings etwas umgewöhnen. Zum einen ist die Strecke mit 62 Fahrzeugen – davon mehr als 20 in seiner Klasse – ziemlich voll. „Zum anderen muss ich jetzt öfter in den Rückspiegel schauen, wenn die schnelleren Prototypen kommen“, sagt der Berliner. „Jedenfalls freue ich mich auf die neue Herausforderung in den neuen WM und darauf, dass die Saison endlich losgeht und das auf einer der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt.“
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