Sonntag, 29. März 2020
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WAKC
13.09.2011

Doppelsieg für Robin Falkenbach

Der Titel zum WAKC-Meister war zum Greifen nah: Robin Falkenbach ließ fulminantes Wochenende hinter sich – und bewies selbst im strömenden Regen echte Rennfahrerqualitäten. Doch der Doppelsieg reichte letztlich nicht.

Eigentlich hätte es besser nicht laufen können. Und doch war die Enttäuschung nach dem Finale des Westdeutschen ADAC Kart Cup  im saarländischen Uchtelfangen für Robin Falkenbach groß. Dabei hatte das Rennwochenende bestens begonnen. Nach seinen Doppelsiegen in Kerpen und Oppenrod führte der neunjährige Troisdorfer aus dem Team Schwabe Motorsport bereits das Zeittraining im Finale des WAKC an.

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Und auch im ersten Rennen der Bambini-Klasse hielt der talentierte Pilot unangefochten an seiner Führung fest. Selbst zwei Angriffe eines Verfolgers wehrte er geschickt ab – und steuerte sicher dem Sieg entgegen. Sofort fand er sich in den Gegebenheiten der Strecke, die er zuvor erst einmal gesehen hatte, zurecht und startete mit dem passenden Set-up auf Anhieb voll durch.
Auch der strömende Regen während des zweiten Rennens ließ an seinen Fahrerqualitäten keine Zweifel: Pfeilschnell flog der Neunjährige aus Troisdorf über die Bahn, so dass seine Verfolger und ihn mehr als eine halbe Rennstrecke Abstand trennten. Kompromisslos und durchweg sicher hatte er das Ziel fest vor Augen und holte auf beeindruckend eindeutige Weise erneut den Sieg des Rennens. Damit setzte er seiner Erfolgstour die Krone auf – drei Doppelsiege in Folge waren am Ende des Westdeutschen ADAC Kart Cups 2011 der Lohn für seine Mühen.

Doch zum Gesamtsieg hat es trotzdem nicht gereicht – den Meistertitel musste er ziehen lassen und sich letztlich mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Zum Hintergrund: Robin Falkenbach war bei einem von fünf Rennen nicht gestartet. Er hatte somit in Hahn keine Punkte geholt und musste sich hinter Jakob Schuster geschlagen geben. „Ich habe alles getan, um WAKC-Meister zu werden, doch es hat am Ende einfach nicht gereicht“, sagt er enttäuscht. Mehr als zufrieden sein konnte er jedoch mit seinem persönlichen Fazit: drei Doppelsiege in Folge.