Sonntag, 22. September 2019
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VLN
05.04.2011

Guter Saisonstart für Sorg Rennsport!

Beim Auftakt zur Langstreckenmeisterschaft 2011 am Nürburgring ist das Wuppertaler Motorsport Team Sorg Rennsport erstmals mit zwei BMW Rennfahrzeugen angetreten. Nach dem Rennen über 4 Stunden bei bestem Frühlingswetter gab es einen Klassensieg und einen 6. Rang zu feiern.

Im noch feuchten Zeittraining am Morgen konnten die Fahrer Oliver Hönig, Alexander Rappold und Jan Heiler lange Zeit Position 3 in der Klasse der Serienwagen bis 2,5 Liter Hubraum halten. In den Schlußsekunden unterboten bei abtrocknender Strecke jedoch 4 Konkurrenten ihre Zeit und so blieb leider nur der 7. Rang von insgesamt 11 Startern übrig. Trotzdem ging man hoffnungsvoll ins Rennen, hatte man doch die Konkurrenzfähigkeit des BMW 325i E90 unter Beweis stellen können.

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Beim BMW 325i E92 Coupe, welches mit den drei Italienern Gianvito Rossi, Edo Varini und Diego Romanini besetzt war, stand die Qualifikation unter dem Vorzeichen sich weiter mit dem neuen Rennwagen vertraut zu machen. Da keine weiteren Starter in der Klasse der Tourenwagen bis 2,5 Liter Hubraum am Start waren, sprang natürlich die Pole Position heraus. Routiniert absolvierten die jeweiligen Fahrer den Start bei dem sie ihre Positionen behaupten konnten und sich spannende Positionskämpfe lieferten.

Nach nur 6 Runden kam Diego Romanini am Steuer des weißen Coupes unplanmäßig zur Box, starker Rauch hatte sich im Heckbereich gebildet. Die Mechaniker Crew rund um Benjamin Sorg kam der Ursache nach wenigen Augenblicken auf die Schliche, das Differential hatte Öl verloren und war daraufhin überhitzt und festgegangen. In nur 30 Minuten konnten das Team ein neues Differential einbauen und den Wagen , nun mit Gianvito Rossi am Lenkrad, erneut ins Rennen schicken.

Weniger spektakulär verlief das Rennen der Limousine in der Klasse V4. Nach dem planmäßigen Boxenstop mit Fahrerwechsel und Auftanken ging nun Olli Hönig ins Rennen. In seiner 2. Runden musste er jedoch im Bereich der Mercedes Arena einem von der Ideallinie abkommenden Porsche ausweichen, wobei er unsanft über die Randsteine fuhr.

Nach einer langsamen Runde steuerte er die Box an, um das Auto prüfen zu lassen. Weder am Fahrwerk noch an Reifen und Felge konnte die Mannschaft eine Beschädigung feststellen, woraufhin das Rennen wieder aufgenommen wurde.

In der Folge lief das Rennen wieder planmäßig, bei beiden Fahrzeugen. Dank guter konstanter Fahrweise konnten Olli Hönig und später Alex Rappold die Limousine auf Platz 6 verbessern und so Ihr erstes Rennen in der Langstreckenmeisterschaft erfolgreich beenden. Ebenso problemlos kam das Coupe mit Schlußfahrer Edo Varini ins Ziel, mit einem weiteren Klassensieg, über den sich die neue Fahrerbesetzung sehr freute.

"Nach diesem ereignisreichen Saisonauftakt bleiben nur 2 Wehrmutstropfen zurück, der Differentialschaden am Coupe und der verlorene 5. Platz der Limousine, jedoch überwiegt die Freude über die gute Teamleistung! Vielen Dank an das gesamte Team und die Fahrer!" so das Fazit der Teamchefs Benjamin und Daniel Sorg.